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Große Themen auf der Bühne des MMM-Kongresses

Weltpolitik, KI und die Zukunft Europas – beim MMM-Kongress in München wurden die großen Themen unserer Zeit angepackt. Dazu gab es eine spannende Rede des Chefs der Schwarz Gruppe.

Montag, 9. Februar 2026

MMM-KongressFoto: RU
MMM-Kongress

„Welt im Umbruch – Unternehmen im Aufbruch.“ Das Motto des 64. MMM-Kongresses verriet bereits die inhaltliche Richtung des diesjährigen Kongresses des MMM-Clubs. So wurden am ersten Tag große Themen unserer Zeit angepackt: Europas Stellung in der Welt, die ethische Seite von künstlicher Intelligenz, Bürokratieabbau.

Professoren und Praktiker

„Nostalgie ist keine Strategie“, forderte MMM-Präsidentin Simone Krah Unternehmen und Politik zum Handeln auf. Zu den spannenden Rednern zählten der Soziologe Armin Nassehi und der Historiker Andreas Rödder. Dazu Alena Buyx, ehemalige Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, und BDA-Chef Steffen Kampeter.

Das Unternehmerische kam dabei nicht zu kurz. So zeigte Robert Dahl, wie sein Unternehmen Karls Erlebnis-Dörfer vom kleinen Erdbeeranbaubetrieb zum erfolgreichen Freizeitunternehmen avancierte. Lindt & Sprüngli-CEO Adalbert Lechner zeichnete die Erfolgsgeschichte der Marke nach. Nach einem erfolgreichen Abschluss 2024 sei 2025 der Umsatz des Schokoladekonzerns erneut gestiegen, und zwar um mehr als 12 Prozent auf 5,9 Milliarden Schweizer Franken.

KI und Cybersicherheit

Ein Highlight des Kongresses war die Rede von Gerd Chrzanowski, Chef der Schwarz-Gruppe, zu der etwa Lidl, Kaufland und Schwarz Digits gehört. Er sprach vor allem über die Digitalsparte des Unternehmens und lud die Branche in Sachen Cybersicherheit zur Zusammenarbeit ein. „Wir schlagen uns die Köpfe bei den Butterpreisen ein. Bei Cybersecurity müssen wir gemeinsam agieren“, sagte Chrzanowski.

„Digitale Souveränität ist der Schlüssel für eine sichere Zukunft“, warb er für die Datenspeicherung auf deutschen oder europäischen Clouds. Zudem betonte der Schwarz-Chef, der Zug für KI sei für europäische Anbieter „noch nicht abgefahren“. Die Gruppe habe in verschiedene Unternehmen in Deutschland, Finnland und Österreich investiert, die sich mit Quantentechnologie beschäftigen. Jetzt schon treffe der Konzern jede Nacht eine Milliarde Entscheidungen mit KI, so Chrzanowski.

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