Unilever stellt die Weichen für die Zukunft des Knorr-Werks Auerbach. Der Konzern investiert 15 Millionen Euro in eine neue Produktionslinie für Snackprodukte. Dadurch wird der Standort zum Kompetenzzentrum für Mini Meals und Snacks ausgebaut. Die Investition erstreckt sich über vier Jahre und gehört zu den bedeutendsten am Werk seit Jahrzehnten.
„Die Nachfrage nach Snackprodukten steigt kontinuierlich. Wir sehen darin großes Potenzial für nachhaltiges Wachstum“, sagt Stefan Pfeifer, Geschäftsführer Unilever Deutschland. Die neue Linie schaffe die Grundlage, diesen Trend aktiv mitzugestalten. Allein die neue Produktionseinheit kann künftig bis zu 100 Millionen Snack-Becher pro Jahr herstellen.
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer wertet die Entscheidung als starkes Signal für den Industriestandort Südwestsachsen. Die Investition stehe für moderne Technologien, Wettbewerbsfähigkeit und sichere Arbeitsplätze im Vogtland.
Werk mit Tradition
Das Knorr-Werk blickt auf eine lange Tradition zurück: Seit 1943 werden in Auerbach Trockensuppen und Würzmittel produziert. Seit 1990 unter dem Namen Knorr und seit 2000 unter dem Dach von Unilever. Heute verfügt der Standort über sieben vollautomatisierte Abpacklinien, Mit rund 8.000 Tonnen Jahresproduktion ist es Unilevers wichtigstes Werk für Instantsuppen, Snack-Pots und Spaghetteria-Produkte in Europa.
Die 15-Millionen-Euro-Investition soll diesen Status langfristig festigen und Auerbach als Innovations- und Wachstumsstandort weiter ausbauen, so Unilever.







