Die Anzahl der Füllungen innerhalb der Vilsa-Gruppe hat sich im vergangenen Jahr um 7,3 Prozent auf 671 Millionen erhöht. Geschäftsführender Gesellschafter Henning Rodekohr: „Unsere klugen Investitionen der vergangenen Jahre zahlen sich aus. Dazu zählen große Projekte wie der Bau des Hochregallagers, der Kauf der Tetra-Anlage und der Mut, immer an neue und noch bessere Verpackungslösungen zu glauben – und diese auch umzusetzen. Gepaart wurden die Investitionen mit der Arbeit an der Optimierung unserer Produktions- und Logistikprozesse. So konnten wir den Kostendruck teilweise kompensieren. Diesen Weg gehen wir konsequent weiter: Investition in unsere Standorte und Verbesserung der bestehenden Prozesse – und das stets im Einklang mit unseren sehr ambitionierten Klima-Zielen.“
2026: Investition in Standorte und emissionsfreie Logistik
Wie der Getränkeproduzent mitteilte, sind die Erweiterungen an den Standorten geplant und zum Teil bereits umgesetzt: So wurde der 2-Schicht-Betrieb zum Beispiel am Standort Bad Pyrmont zum 1. Januar 2026 auf einen 3-Schicht-Betrieb umgestellt. Der Kauf von gleich drei Schwerlast-Elektro-Lkw und die Planungen für die Erweiterung des Produktionsstandorts Bruchhausen-Vilsen um eine PET-MW-Anlage sind weitere Zeichen des Erfolgskurses.
Starker Vertrieb & kreative Markenkommunikation
Alle Marken der Gruppe wuchsen nach Angaben des Unternehmens stärker als der Markt: Bei der Marke Vilsa nahmen die Absätze um 9,7 Prozent zu, Bad Pyrmonter wuchs um zwölf Prozent. Auch die Marke Sodenthaler kletterte um 9,5 Prozent an Füllungen, die Wasserhelden um 5,8 Prozent. Hans-Dietrich Kühl, Vorsitzender der Geschäftsführung: „Im Markengeschäft sind wir um 9,9 Prozent gewachsen. Das ist ein großer Erfolg, den wir mit der Mischung aus hoher Produktqualität, starker Vertriebsarbeit und mutiger Markenkommunikation eingefahren haben. Wir schaffen es, immer neue Kunden zu gewinnen, unsere Distribution konsequent auszubauen und Wertschöpfung im Handel zu erzielen.“ Besonders stark entwickelte sich das Glas-Segment (+13 %), bei den Sorten griffen die Verbraucher besonders zu Naturelle (+30 %), heißt es.






