Die Hochwald-Gruppe hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Rekordumsatz von 2,03 Milliarden Euro abgeschlossen. Das bedeutet eine Umsatzsteigerung von 1,15 Prozent nach 2.01 Milliarden Euro im Vorjahr. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg auf 191 Millionen Euro. Der Umsatz wurde 2025 zu 58 Prozent im Inland und zu 42 Prozent im Exportgeschäft erzielt, teilt das Unternehmen mit.
Auf die niedrigeren Preise, die durch hohe Milchmengen auf dem Markt zustande kommen, reagieren die Verbraucher mit einer steigenden Nachfrage über nahezu alle Produktgruppen hinweg, so Hochwald. Auch das Exportgeschäft wird durch die verbesserte Wettbewerbsfähigkeit deutscher Milchprodukte gefördert. Gleichzeitig sieht sich die Branche mit steigenden Kosten konfrontiert. Insbesondere höhere Energie- und Kraftstoffpreise infolge geopolitischer Spannungen im Nahen Osten führen seit Jahresbeginn zu zusätzlichen Belastungen.
„Prepared for tomorrow”
2026 setzt Hochwald nun die letzten Bausteine der 2023 gestarteten Unternehmensstrategie „Prepared for tomorrow – Vorbereitet für morgen“ um. Ziel ist es, das Unternehmen langfristig wettbewerbsfähig aufzustellen, die Effizienz weiter zu steigern und die Fokussierung auf strategisch relevante Geschäftsfelder zu stärken.
Zu den zentralen Maßnahmen zählen die Fertigstellung des Buttereiprojekts am Standort Hünfeld, der Abschluss des umfassenden Modernisierungsprogramms in Thalfang sowie die weitere Optimierung von Vertriebs- und Verwaltungsstrukturen.
„Mit einer klaren Fokussierung auf unsere Kernkompetenzen, kontinuierliche Verbesserungen und konsequente Kostenoptimierung stärken wir die Widerstandsfähigkeit unseres Unternehmens gegenüber externen Krisen und volatilen Märkten“, betonte Detlef Latka, Geschäftsführer von Hochwald Foods.
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