Der Senf- und Feinkosthersteller Händlmaier setzt ein Zeichen für Wachstum und Standortsicherung und investiert am Firmensitz in Regensburg circa 5 Millionen Euro in eine hochmoderne, neue Tubenabfüllanlage. Mit dieser Investition baut der bayerische Senf- und Saucenspezialist seine Produktionskapazitäten deutlich aus und stärkt zugleich seine Wettbewerbsfähigkeit.
Auf dem rund 50.000 Quadratmeter großen Firmengelände ergänzt die neue Anlage die beiden bestehenden Tubenlinien in den Produktionshallen von Händlmaier. Die jährliche Abfüllkapazität bei Händlmaier wird durch die neue Anlage auf rund 50 Millionen Senftuben steigen – eine Verdopplung der bisherigen Jahresmenge von etwa 25 Millionen Tuben.
„Mit der neuen Tubenanlage können wir nicht nur größere Produktionsmengen realisieren, sondern auch unsere Kunden im Senfsegment noch schneller, flexibler und zuverlässiger bedienen. Das ist ein entscheidender Faktor, um den wachsenden Anforderungen des Marktes auch künftig in gewohnt hoher Händlmaier Qualität gerecht zu werden“, sagt Franz Wunderlich, Geschäftsführer der Luise Händlmaier GmbH.
Hochmoderne Technologie trifft nachhaltige Tubenproduktion
Die neue Tubenanlage des schwedischen Herstellers Norden Machinery arbeitet vollautomatisiert und ermöglicht neben einer höheren Abfüllgeschwindigkeit eine präzisere und effizientere Prozesssteuerung, die sich positiv auf Produktqualität, Produktionssicherheit und Auftragsflexibilität auswirkt.
Außerdem benötigt die neue Anlage rund 30 Prozent weniger Energie als vergleichbare ältere Systeme. Betrieben wird sie ausschließlich mit 100 Prozent Ökostrom, der unter anderem aus der firmeneigenen Photovoltaikanlage stammt. Zudem erfolgt eine wichtige Materialumstellung: Anstelle von Styropor-Sockeln kommen künftig Lösungen aus Faserguss zum Einsatz. Dieses papierbasierte, faserverstärkte Monomaterial verbessert die Recyclingfähigkeit der Tuben und reduziert zugleich den Einsatz schwer verwertbarer Kunststoffe.






