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Globus steigert nach Abgabe von Märkten und ohne Russland-Geschäft den Gewinn

Die strategische Neuausrichtung zeigt Erfolge: Im Geschäftsjahr 2024/2025 hat die Globus Gruppe ein deutlich verbessertes EBIT und eine stabile Umsatzentwicklung erreicht.

Dienstag, 11. November 2025

Globus Neunkirchen am Eröffnungstag. Foto: Globus Gruppe

Von Martina Kausch

Nach Reduzierung von Standorten und Abspaltung des Russland-Geschäfts  zieht die Globus Gruppe für das Geschäftsjahr 2024/2025 eine positive Bilanz. Das EBIT stieg, der Bruttoumsatz entwickelte sich stabil. Wachsen möchte man über die konsequenten Weiterentwicklung von Frische und Eigenproduktion. Auch innovative Flächenkonzepten sowie zusätzlichen E-Commerce-Angebote sollen noch positivere Ergebnisse ermöglichen.

EBIT steigt deutlich

Zum Jahresende 2024 hatte Globus die russischen Lebensmittelmärkte abgespalten, um sich ausschließlich auf das Geschäft in Deutschland, Tschechien und Luxemburg zu konzentrieren. Daneben hatte das Unternehmen in der zweiten Geschäftsjahreshälfte 2024/2025 vier Standorte abgegeben. In der Folge sind Umsatz und Ergebnis der Gruppe nicht direkt mit dem Vorjahr vergleichbar. Globus stellte die Bilanz am 11. November 2025 vor: Die Globus Hypermärkte haben in Deutschland ihre Bruttowarenumsätze like-for-like positiv weiterentwickelt und um 1,2 Prozent auf 6,8 Milliarden Euro gesteigert. Die Globus Gruppe steigerte das Ergebnis deutlich um 4,3 Prozent auf 254,8 Millionen Euro.

„Wir können auf ein operativ und strategisch erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken und die Ergebnisse in allen Sparten steigern“, kommentiert Matthias Bruch, geschäftsführender Gesellschafter der Gruppe. „In dynamischen Zeiten, wie wir sie aktuell erleben, sind Flexibilität, Reaktions- und Anpassungsfähigkeit entscheidend und werden zum bedeutenden Wettbewerbsfaktor.“

Local-Hero-Ansatz zentraler Erfolgsfaktor

Als zentraler Erfolgsfaktor der Sparte erwies sich laut Globus einmal mehr der Local-Hero-Ansatz. Er beinhaltet “einzigartige, lokal ausgerichtete Sortimentsvielfalt, eigene handwerklicher Herstellung vor Ort, regionale Verbundenheit und unternehmerisch geführte Hypermärkte”. Der anhaltend hohe Kundenzuspruch spiegelte sich zudem wirtschaftlich in der Umsatzentwicklung der jüngsten Vergangenheit. In den vergangenen drei Jahren konnten die Hypermärkte in Deutschland und Tschechien auch flächen- und währungsbereinigt Zuwächse von durchschnittlich acht Prozent verzeichnen.

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