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Gerolsteiner meldet für 2025 leichtes Wachstum

Mit einem leichten Umsatz- und Absatzplus hat Gerolsteiner das vergangene Geschäftsjahr abgeschlossen. Zur Stärkung seiner Position im Mineralwasser- und Erfrischungsgetränkemarkt setzt das Unternehmen den Fokus auf Innovation und Investition.

Donnerstag, 19. Februar 2026

Gerolsteiner konnte seinen Absatz 2025 um gut drei Prozent steigern.umFoto: Gerolsteiner Brunnen
Gerolsteiner Abfüllung

Von Mirko Jeschke

Der Mineralwasserproduzent Gerolsteiner hat sich im Geschäftsjahr 2025 „in einem stabil wachsenden Marktumfeld solide entwickelt“. Nach Unternehmensangaben stieg der Absatz um 3,4 Prozent auf 8,3 Millionen Hektoliter, der Umsatz um 2,7 Prozent auf 348,8 Millionen Euro. Damit entwickelt sich Gerolsteiner insgesamt über Marktniveau. Das Kerngeschäft Mineralwasser bewegt sich mit einer Absatzentwicklung von +0,9 Prozent mit dem Markt, während sich der Umsatz positiv entwickelt (+3,0 Prozent; Nielsen Handelspanel).

Innovation und Portfolioentwicklung als Wachstumstreiber

Vor allem Wasser ohne CO₂ entwickelt sich im Gesamtmarkt weiter positiv (Absatz +4,8 Prozent, Umsatz +8,6 Prozent; Nielsen Handelspanel). Mit Naturell erzielte Gerolsteiner überdurchschnittliche Zuwächse (Absatz +8,5 Prozent, Umsatz +10,8 Prozent; Nielsen Handelspanel). Besonders dynamisch entwickelte sich das Segment Wasser mit Geschmack: Die Käuferreichweite stieg hier um mehr als 45 Prozent. Damit adressiert das Unternehmen gezielt Konsumentenbedürfnisse in wachsenden, gesundheitsorientierten Getränkesegmenten.

Mit Gerolsteiner Flow, einem funktionalen Getränk zur Unterstützung der Verdauungsfunktion, baut das Unternehmen zudem sein zweites Standbein im Bereich Erfrischungsgetränke aus und betritt ein für den deutschen Markt noch junges, aber hoch relevantes Segment der ballaststoffreichen Getränke mit Calcium zur Darmunterstützung, heißt es.

Nachhaltigkeitsengagement und Innovation im Blick

Zentraler Bestandteil der Strategie bilden Investitionen in Technologie, Prozesse und Ressourcenschutz. 2024 ist es erstmals gelungen, das 1,5-Grad-Ziel am Standort zu erreichen. Im Mai 2025 erfolgte dann der Spatenstich für ein neues Biomasse-Heizkraftwerk. Die Anlage leistet einen Beitrag, den Standort unabhängiger von fossilen Energieträgern aufzustellen.

Zum Jahresstart 2026 hat das Unternehmen mit der Einführung seiner neuen PET-Mehrwegflasche sein Verpackungsportfolio weiterentwickelt. Das Gebinde wurde in Design und Stabilität überarbeitet, so dass die neue Flasche im Vergleich zur bisherigen mehr als ein Drittel weniger Emissionen bedeutet. Beim Quellenschutz und in der Produktion setzt der Gerolsteiner Brunnen auf modernste Technologien, beispielweise in der KI-basierten Absatz- und Mehrwegplanung.

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