Die Marke Frosta wächst in Deutschland 2025 wie in den vergangenen Jahren erneut im Absatz mit +13,4 Prozent weiter deutlich stärker als der Markttrend (TK Total exkl. Eis +3,7 %, NielsenIQ). Auch im Umsatz legte die Marke mit +15,7 Prozent auf 386 Millionen Euro zu. Das Wachstum sei auch wesentlicher Treiber des Konzernwachstums, teilen die Vorstände der Frosta AG bei der Bilanzkonferenz mit.
Der Konzernjahresüberschuss bewegt sich mit einem Ergebnis von 37 Millionen Euro (Vorjahr 42 Mio. Euro) und mit 5,4 Prozent (Vorjahr 6,6%) vom Umsatz innerhalb der prognostizierten Erwartungen. Grund für den Rückgang gegenüber dem Vorjahr seien die anhaltend volatilen Materialkosten, hohe Tarifabschlüsse und Initiativen zur Erweiterung der Produktions- und Logistikkapazitäten – hierzu zählen insbesondere der Aufbau zusätzlicher Produktionsschichten sowie Wochenendproduktionen, einschließlich der Einstellung und Schulung zusätzlichen Produktionspersonals.
Für 2026 erwartet der Vorstand ein Umsatzwachstum von vier bis neun Prozent und einen Konzernjahresüberschuss zwischen vier und acht Prozent vom Umsatz.
Qualität als Umsatzmotor
Ein Grund für die positive Entwicklung sei der Qualitätsansatz, den der Tiefkühlhersteller trotz erhöhter Kosten konsequent weiterverfolge. Es werden beispielsweise ganze Pecorino-Laibe aus Italien verwendet, die frisch gerieben werden, obwohl sie viermal teurer sind als industrieller Schmelzkäse. Auch bei frischer Milch wird der doppelte Preis im Vergleich zu Milchpulver akzeptiert.
Zum Thema Qualitätsrückgang hat der Hersteller eine forsa-Umfrage (Januar 2026) in Auftrag gegeben: Fast jeder zweite (46 % der Befragten) nimmt ihn demnach bei verarbeiteten Lebensmitteln in den letzten drei Jahren wahr. Die Skepsis gegenüber Fertiggerichten ist besonders hoch: Zwei Drittel der Befragten sorgen sich wegen künstlicher Zusätze, und drei Viertel kaufen sie selten oder gar nicht, weil der Geschmack nicht an „Selbstgekochtes“ heranreicht.
Frosta steuere bewusst dagegen und investiere in Zutaten, statt sie zu ersetzen. Inzwischen sind unter den zehn meistverkauftenTiefkühlgerichten in Deutschland neun Frosta-Gerichte. “Es scheint den Menschen gut zu schmecken, was wir kochen,” so Felix Ahlers, Vorstandsvorsitzender der FRoSTA AG.
Laut einer Untersuchung des Statistischen Bundesamtes im Januar 2026 ist die Produktion von Fertiggerichten insgesamt, also über alle Kategorien, in den letzten fünf Jahren um 25,6 Prozent gestiegen. Für den gleichen Zeitraum meldet Frosta ein Wachstum um rund 100 Prozent. Dazu Hinnerk Ehlers, Vorstand Marketing und Vertrieb: „Auch dies beweist, dass wir auf dem richtigen Weg sind und die Menschen unseren Qualitätsansatz honorieren.“






