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Ein Kaffee mit…Manner: Mehr Fokus auf Zukunft

Manner-CEO Dieter Messner will dem österreichischen Waffelspezialisten mehr Agilität verleihen, ohne auf Tradition zu verzichten. In Deutschland sieht er Spielraum für eine Verdopplung der Umsätze. „Marken müssen stärker emotionalisiert werden.“

Montag, 25. Mai 2026

Foto: Manner/Noll

Von Marcelo Crescrenti

„Warum ich?“ Diese Frage stellte Dieter Messner, als er auf den Top-Job bei Manner angesprochen wurde. Wer mit ihm redet, ahnt den Grund für seine Verpflichtung. Der gebürtige Wiener ist seit September CEO des Waffelspezialisten aus Österreich. Er spricht in klaren Sätzen und hat eine deutliche, pragmatische Vision für die Zukunft des Süßwarenanbieters vor Augen: straffes Sortiment, mehr Effizienz, skalierbares Wachstum. Geschwindigkeit und Agilität, gepaart mit der 130-jährigen Tradition der Marke. Fokus auf Innovationen, die wirklich erfolgversprechend sind. Eine Revolution will er trotzdem nicht anzetteln: „Es geht um einen Kulturwandel im Unternehmen.“

Junge Zielgruppen im Visier

Im ehrwürdigen Traditionszimmer in der Wiener Zentrale spricht Messner über seine Strategie, aus einem Gemälde blickt Firmengründer Josef Manner auf die Anwesenden herunter. „Wir müssen Tradition und Moderne vereinbaren“, sagt der CEO. Das beinhaltet das Ziel, jüngere Zielgruppen für die Marke zu gewinnen. Dabei setzt Manner auf drei wesentliche Hebel: Snacking-Angebote, die Einführung von zuckerreduzierten Produkten und einen verstärkten Fokus auf das Thema Riegel. Hier darf man wohl schon bald Innovationen erwarten.

Fokus auf das, was lohnt

„Fokus“ ist ein Wort, das im Gespräch sehr häufig fällt. In diesem Sinne möchte Messner das Manner-Sortiment straffen und sich auf die wichtigsten Produkte und Marken konzentrieren – obwohl, wie er betont, aktuell alle einen Deckungsbeitrag liefern. So soll beispielsweise das Angebot an Saisonprodukten reduziert werden, das Markenportfolio kommt auf den Prüfstand. „Wir müssen hier konsequent sein und uns auf die Sortimente konzentrieren, die ein skalierbares Wachstum bieten.“ Mit dieser Logik geht Manner künftig auch mit Innovationen um: Sie sollen nah am Markenkern bleiben und gute Erfolgsaussichten im Markt haben. Zuletzt führte das Unternehmen die „Crunchies“-Range ein, schokolierte Waffelwürfel zum Snacken in zwei Sorten. „Innovationen müssen durch Marketingmaßnahmen gepusht werden, um im Markt aufzufallen. Auch hier wollen wir uns nicht verzetteln und uns lieber auf weniger, aber gewinnbringende Projekte konzentrieren.“

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Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Mai-Ausgabe in unserem ePaper der RUNDSCHAU für den Lebensmittelhandel

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