Trotz einer “spürbar gedämpften Konsumdynamik” erhöhte der Edeka-Verbund 2025 seinen Umsatz um 2,7 Prozent auf insgesamt 77,3 Milliarden Euro. Wichtigster Wachstumstreiber ist und bleibt der selbstständige Einzelhandel: Die rund 3.200 eigenständig agierenden Kaufleute steigerten den Umsatz um 4,6 Prozent auf 42,7 Milliarden Euro, teilt das Unternehmen mit.
Netto Marken-Discount erzielte ein Umsatzplus auf 17,9 Milliarden Euro. Auch das Gesamtergebnis (EBIT) hat sich erneut positiv entwickelt. „Die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen haben auch 2025 zu einer spürbar verhaltenen Marktdynamik geführt. Dank der unternehmerischen Stärke unserer selbstständigen Kaufleute, unserer regionalen Verwurzelung und eines konsequent kundenorientierten Angebots behaupten wir uns dennoch leistungsstark im Markt“, so Markus Mosa, Vorstandsvorsitzender der Edeka Zentrale Stiftung.
Selbstständiger Einzelhandel bleibt tragende Säule
Der mittelständisch geprägte Einzelhandel bleibt weiterhin das Fundament und der zentrale Wettbewerbsvorteil des Edeka-Verbunds. Die rund 3.200 selbstständigen Unternehmer erwirtschafteten 2025 laut Edeka ein “überdurchschnittliches Wachstum im Vollsortiment”. Zum Jahresende 2025 umfasste das Vertriebsnetz des Verbunds insgesamt 10.871 Lebensmittelmärkte. Davon entfielen 5.629 auf den selbstständigen Einzelhandel und 4.433 auf Netto Marken-Discount. Im Jahresverlauf wurden bundesweit 247 neue Standorte eröffnet, davon allein 104 Filialen von Netto Marken-Discount (plus 450 Modernisierungen). 2025 wagten 87 Existenzgründer den Schritt in die Selbstständigkeit.
Mehr Verarbeitungsbetriebe, Rekord-Investitionen
2025 investierte der Edeka-Verbund in seine Infrastruktur und die Weiterentwicklung seines Geschäftsmodells. Das Investitionsvolumen über alle Stufen belief sich auf insgesamt 2,6 Milliarden Euro. Für das laufende 2026 Jahr sind Rekord-Investitionen in Höhe von insgesamt 2,9 Milliarden Euro geplant. Zur Optimierung der Wertschöpfungstiefe stärkte der Verbund 2025 auch die Vertikalisierung: Die Zahl der Verarbeitungsbetriebe für Backwaren, Fleisch und Wurst, Pasta, Fruchtsäfte oder Wein stieg auf 43 mit einem Gesamtumsatz von 5,8 Milliarden Euro. Ein effizientes Netzwerk von 65 Logistikzentren sorgt deutschlandweit für stabile Lieferwege.






