Angesichts der steigenden Kosten in vielen Bereichen arbeitet man bei der Bünting Unternehmensgruppe intensiv an Prozessen, um die Effizienz zu erhöhen. Der Schlüssel zum Unternehmenserfolg liege aktuell in der Effizienz und in der Optimierung. Deswegen investiere man in Automatisierungsprozesse beispielsweise in der Logistik, erklärte Markus Buntz, Vorstandsvorsitzender der Gruppe bei der Vorstellung der Geschäftszahlen für 2024.
Erzielt wurde 2024 ein operatives Jahresergebnis von 31,3 Millionen Euro (2023: 31,4 Mio. Euro). Den Nettoumsatz hat Bünting im LEH-Kerngeschäft um 3,5 Prozent steigern können. Im Bilanzjahr 2023 hatte die Steigerung 7,1 Prozent betragen. Der Konzern-Nettoumsatz lag 2024 bei rund 1,95 Milliarden Euro (2023: 1,96 Mrd. Euro). Für Investitionen gab die Gruppe 2024 rund 37,9 Millionen Euro aus. Unter anderem wurde die Ausgestaltung autonomer Konzepte und Kleinformate weiter vorangetrieben.
Insgesamt ist Buntz angesichts der gesamtwirtschaftlichen Situation, der gedämpften Konsumstimmung und fehlender Kaufeuphorie mit dem Ergebnis von 2024 “sehr zufrieden”. Die Kunden kauften aktuell sehr gezielt und preissensibel, man erwarte das auch für das Weihnachtsgeschäft.
Größeres Sortiment dank Eigenmarken
Neben der Effizienzsteigerung legt Bünting einen Arbeitsschwerpunkt auf die Weiterentwicklung der Sortimente. Eigenmarken wie Hofwerte werden erweitert. Unter dem Claim Hofwerte vermarktet Bünting Fleisch, Obst und Gemüse lokaler Produzenten über die Combi- und Familia-Märkte. 2017 hat Bünting zusammen mit Playern wie Rossmann und Globus die RTG (Retail Trade Group) als Einkaufsverbund mitgegründet, im Sommer 2025 hat man sich Carrefour und der Coopérative U zur Gründung einer neuen europäischen Einkaufsallianz Concordis angeschlossen. Hier bekomme man sukzessive eigenen Zugang zu internationalen Märkten – auch dies ist Markus Buntz wichtig.







