Vor der Corona-Pandemie wollte Schwarzwaldmilch 2019 eine Käserei bauen, nun wird das Unternehmen auf anderem Weg zum Käseproduzenten. Übernommen wird die im württembergischen Allgäu ansässige Käserei Bauhofer. Damit baut die Freiburger Molkerei die Unternehmensgruppe um den Geschäftsbereich Käse aus. Dies diene der weiteren Diversifikation und ermögliche ein wertschöpfendes und nachhaltiges Wachstum “im wichtigen Käse-Segment”, heißt es in einer Mitteilung.
Lange Historie, gemeinsame Werte
„Mit der Käserei-Bauhofer übernehmen wir ein Unternehmen mit einer 115-jährigen Tradition und Werten, die zu uns passen. Von einer klaren regionalen Verwurzelung kommend, richtet man sich innovativ aus, um zukunftsfähig zu sein und den kostbaren Rohstoff Milch hochwertig zu veredeln.“ Das betont Markus Kaiser, Aufsichtsratsvorsitzender der Schwarzwaldmilch-Gruppe. Die Käserei Bauhofer hat ihren Sitz in Bodnegg im württembergischen Allgäu. Das Familienunternehmen wird aktuell in dritter bzw. vierter Generation von Senior-Chef Martin und seinem Sohn Michael Bauhofer geführt. Die Käserei steht mit Allgäuer Emmentaler, Bergkäse und Schnittkäse für traditionelle Rezepturen und handwerkliches Können. Gleichzeitig geht man neue Wege – z.B. mit dem innovativen Airfryer Käsemix oder dem Chef’s Selection Halloween-Käse. „Wir wissen unser Unternehmen, die Mitarbeiter und das Sortiment bei der Schwarzwaldmilch-Gruppe in guten Händen, da man hier in Generationen denkt, höchste Qualität und Innovation sowie wirtschaftliche Langfristigkeit die Maßstäbe sind und regionale Verbundenheit gelebt wird“, so Martin und Michael Bauhofer, die beiden Geschäftsleiter der Käserei Bauhofer. Beide werden auch künftig als Geschäftsleiter der Käserei Bauhofer fungieren.
„Die Übernahme versetzt uns durch die Marken-Expertise der Schwarzwaldmilch-Gruppe und das Käse-Knowhow der Käserei Bauhofer in die Lage, den Absatz und Umsatz des Unternehmens in den kommenden Jahren auszubauen und die Ertragskraft weiter zu stärken“, erklärt Andreas Schneider, Geschäftsführer der Schwarzwaldmilch-Gruppe. „Mit den drei Standorten Freiburg, Offenburg und Bodnegg und der jeweiligen Spezialisierung sind wir bestens diversifiziert und für unterschiedliche Marktgegebenheiten gewappnet – außerdem können wir so unsere Strategie der Wertschöpfung durch Marke konsequent weiterverfolgen, unsere Marktposition stärken und den Rohstoff Milch adäquat veredeln“, so Schneider weiter.






