In Zeiten zunehmender Unsicherheit suchen Menschen Orientierung in gemeinsamen Ritualen und bewussten Genussmomenten. Das belegt die fünfte Trendstudie von Rotkäppchen-Mumm zur Genusskultur in Deutschland, die seit 2021 jährlich erscheint. Demnach prägen Qualität und digital gestützte Kaufentscheidungen das Konsumverhalten. Gleichzeitig etablieren sich alkoholfreie und -reduzierte Alternativen als Ausdruck einer bewussten Genusskultur.
Die Trendstudie zeigt: Es gibt immer einen Grund zum Anstoßen – ob mit oder ohne Alkohol. Diese Haltung teilt ein Drittel aller Befragten, und der Wunsch, häufiger auch die kleinen Momente zu feiern und diese mit anderen zu teilen, wächst insbesondere bei der jüngeren Generation deutlich. Ob spontane Treffen mit Freunden, der Bar-Besuch beim After Work oder das gemeinsame Essen am Wochenende – Micro-Moments schaffen Nähe und Orientierung. Sie machen Genuss im Hier und Jetzt erlebbar und setzen einen positiven Gegenpol zur Unsicherheit. Besonders die Generation Z sehnt sich nach Halt: Alltagsnahe, geteilte Momente stärken die Zugehörigkeit und werden zum Kern moderner Genusskultur.
Low- und No-Alkohol als Symbol eines modernen Lebensstils
Bewusster Genuss bedeutet Wahlfreiheit: 50 Prozent der Befragten wünschen sich ein größeres Angebot an alkoholfreien Genussgetränken. Das entspricht einem Zuwachs von 13 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. In der Gen Z (18-29 Jährige) liegt der Anteil bei rund zwei Dritteln und ist damit besonders stark ausgeprägt. Wichtig hierbei für die Konsumenten: Der Geschmack muss überzeugen – dann ist auch mehr als Drittel der Befragten bereit, genauso viel wie für die alkoholhaltige Variante auszugeben. Auch alkoholreduzierte Getränke (Low) treffen den Zeitgeist und bieten Balance: Die Anzahl der Personen, die ein Low-Getränk in den letzten zwölf Monaten probiert hat, ist für die Kategorien Sekt, Wein und Spirituosen angestiegen.
„Low- und No-Alkohol Angebote sind längst keine Nischenprodukte mehr, sondern ein wachsender Markt mit erheblichem Potenzial. Wir begegnen diesem Bedürfnis mit einem vielfältigen Portfolio an alkoholfreien und alkoholreduzierten Alternativen – alltagstauglich, zugänglich und mit kompromisslosem Anspruch an Geschmack“, so Silvia Wiesner, CEO von Rotkäppchen-Mumm.
Qualität und Online-Recherche geben Sicherheit
Ob alkoholfrei oder klassisch – Qualität bleibt das zentrale Kaufkriterium. 80 Prozent der Befragten nennen sie als wichtigsten Faktor bei der Auswahl von Wein, Sekt oder Spirituosen, denn sie verspricht Kontinuität und Sicherheit.
Zudem zeichnet sich ein fundamentaler Wandel im Kaufverhalten ab: 44 Prozent der Befragten informieren sich vorab über Google-Suche, 42 Prozent nutzen Online-Rezensionen und bereits 25 Prozent nutzen KI-Tools wie ChatGPT – das entspricht einem Zuwachs um 15 Prozentpunkte im Vorjahresvergleich. Besonders bei den jungen Befragten gab fast jeder Dritte an, ChatGPT oder ähnliche Tools für personalisierte Produktempfehlungen oder Beratung zum Food-Pairing zu nutzen. Diese Ergebnisse zeigen: Kaufentscheidungen fallen längst nicht mehr spontan am Regal, sondern nach gründlicher Online-Recherche.
Mehr zur Rotkäppchen-Mumm Trendstudie finden Sie HIER.







