Verbraucher kaufen rezeptfreie OTC-Produkte und Nahrungsergänzung immer seltener in Apotheken. Immer häufiger sind Drogeriemärkte und Supermärkte Orte der Kaufentscheidung. Dies ist das Ergebnis einer Studie von Mafowerk.
Wer kauft Selbstmedikation in LEH und Drogeriemärkten? Wie hoch ist die Kaufbereitschaft – für welche Indikationen, Konzepte, Darreichungsformen und Verpackungen? Wie wird die Kompetenz der Drogeriemärkte gegenüber den Apotheken beurteilt? Mafowerk hat hierzu in einer aktuellen bevölkerungsrepräsentativen Onlinebefragung 2.040 Verbraucherinnen und Verbraucher zu ihrem Einkaufsverhalten und zu ihren Einstellungen befragt.
Die Ergebnisse der Studie zeigen: Außerhalb der Apotheke werden OTC-Produkte am häufigsten in Drogeriemärkten gekauft. 78 Prozent der befragten OTC-Käufer kaufen im Drogeriemarkt, 39 Prozent kaufen bereits aktuell im Lebensmittelhandel.
Atmosphäre zählt
Insgesamt sind stationäre Drogeriemärkte und Versandapotheken die Gewinner beim OTC-Kauf – in beiden wird mehr gekauft als in den Vorjahren. Über 70 Prozent der befragten Drogeriemarkt-Käufer sind der Meinung, dass der besuchte Drogeriemarkt bei freiverkäuflicher Selbstmedikation eine höhere oder zumindest gleich hohe Kompetenz im Vergleich zu stationären Apotheken hat. Ältere Käufer ab 60 Jahren sind deutlich skeptischer in dieser Frage: Rund 40 Prozent sehen hier eher eine geringere Kompetenz der Drogeriemarktketten.
Weiterhin ergaben die Ergebnisse: 67 Prozent sehen auch Vorteile der Drogeriemärkte bei einer besseren und angenehmeren Einkaufsatmosphäre.







