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Regionalfenster: Stabile Produktzahl und Zuwachs bei Fleischprodukten

Das Regionalfenster, das zur Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln, Blumen und Zierpflanzen verwendet werden kann, verzeichnet bei Fleischprodukten im Jahr 2025 wieder ein Plus von sieben Prozent.

Dienstag, 20. Januar 2026

Foto: Regionalfenster Service GmbH
Regionalfenster

Von Mirko Jeschke

Die aktuellen Entwicklungszahlen beim Regionalfenster zeigen, dass sich nach einem Hoch bis 2023 die Produktanzahl in den letzten beiden Jahren stabilisiert hat. Mitte Dezember waren 5.410 Produkte von der Regionalfenster Service GmbH freigegeben. In den Produktgruppen Fleisch- und Wurstwaren erfolgte nach Umstrukturierungen in der Fleischbranche insgesamt wieder ein Zuwachs von sieben Prozent. Die Bio-Anteile von durchschnittlich 13 Prozent sind konstant gewachsen und bieten zugleich weitere Marktpotenziale.

„Dass sich die Zahl der Regionalfenster-Produkte auf hohem Niveau stabilisiert, ist für uns ein wichtiges Zeichen. Es zeigt, dass das Regionalfenster nicht von kurzfristigen Marketingkampagnen lebt, sondern ein dauerhaft genutztes Herkunftszeichen ist“, so Peter Klingmann, Geschäftsführer der Regionalfenster Service GmbH.

Herkunft bleibt wichtiges Kriterium

Verbraucher vertrauen wie in den Jahren zuvor auf das Regionalfenster. Das zeigt der Ernährungsreport 2025, die repräsentative Studie des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH): 62 Prozent der Befragten achten beim Einkauf von Lebensmitteln immer oder meistens auf das Regionalfenster. 77 Prozent achten beim Einkauf darauf, dass Produkte aus ihrer Region kommen. Besonders bei Eiern, Obst, Gemüse und Backwaren ist die regionale Herkunft für über 80 Prozent entscheidend.

„Die Zahlen aus dem Ernährungsreport bestätigen, dass regionale Herkunft für die Menschen ein zentrales Kaufkriterium ist. Das Regionalfenster übersetzt dieses Bedürfnis in klare, verständliche Informationen direkt auf der Verpackung“, so Klingmann. Mit dem Regionalfenster erkennen Verbraucher schnell und sicher die Herkunft und Verarbeitung von Lebensmitteln am Produkt.

Dass Regionalität weiterhin eines der wichtigsten Kriterien beim Einkauf frischer Lebensmittel ist, bestätigt auch der Handelsreport Frischelebensmittel 2025. Er wurde im November vom Handelsverband Deutschland (HDE) veröffentlicht und zeigt außerdem: Der Preis gewinnt an Bedeutung, ohne dass Regionalität an Relevanz verliert. „Konsument*innen schätzen regionale Produkte als festen Sortimentsbestandteil des LEH. Immerhin 84 Prozent erwarten von ihrem bevorzugten Händler das Angebot regionaler Produkte, 86 Prozent wünschen sich, dass das Angebot regionaler Produkte zukünftig weiter ausgebaut wird“, heißt es im Handelsreport.

Das Regionalfenster kann zur Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln, Blumen und Zierpflanzen verwendet werden. Es wird für jedes Produkt individuell erstellt und beantwortet dem Kunden so transparent die relevanten Fragen zur Herkunft.

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