Mit dem Markt in Berlin kehrt das Handelsunternehmen an den Ort der ersten Gebäude mit baulichem Fokus auf Nachhaltigkeit zurück. Bereits 2009 war in Berlin-Rudow ein Green Building errichtet worden, Startschuss für bundesweit über 350 energiesparende Supermärkte. Zusammen mit dem Londoner Architekturbüro ACME entwickelte Rewe die neue Green-Building-Generation, die weitere Besonderheiten aufweist.
Im Berliner Markt bilden 1.800 Kubikmeter heimische Nadelhölzer das Tragwerk und speichern nach Angaben von Rewe 930 Tonnen CO²e. Die Energie kommt zu hundert Prozent aus Grünstrom, Abwärme wird genutzt und rund 200 Solarmodule auf dem Dach gewinnen Solarenergie. Laut Rewe verbraucht der Markt rund 50 Prozent weniger Energie als Standardmärkte. Auch bei der Anlage der Parkplätze wurde „grün“ gedacht: Das Pflaster lässt Regen bodenfreundlich versickern. Auch Stellflächen für Fahr- und Lastenräder wurden eingerichtet.
Rundgang durch viel Raum
Betritt man den Markt, hat man sofort den Eindruck von viel Raum. Die 72 Holzsäulen weisen auf den Nachhaltigkeitsgedanken hin, prägen aber die gesamte Atmosphäre im Gebäude. Keine Frage: Es ist ein Markthalle. Die Obst- und Gemüseabteilung besticht durch Großzügigkeit, und es gibt einfach von allem viel. Sinnvollerweise wird der Lankwitzer Pflücksalat in einem moosartig gestalteten Regal gleich am Beginn des Kundenlauf präsentiert. 23 Tage wachsen die Sorten auf dem Dach, bis sie verpackt zum Verkauf stehen.












