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Im Fokus: Globale Food- und Getränketrends

Seit einigen Jahren prägen Umbrüche unser Leben: Nach Krisenjahren und der KI-Revolution steht 2026 im Zeichen der Beharrlichkeit. Wie wir essen und trinken. Bewusster Umgang mit Geld, Fokus auf Nährstoffe und die Lust auf überraschende Geschmackserlebnisse setzen die Trends für das kommende Jahr.

Mittwoch, 3. Dezember 2025

Canva/atlasstudio

Von Mirko Jeschke

Mintel Spotlight – der Marktforschungs-Blog mit neuen Perspektiven, aktuellen Daten und tiefgreifenden Analysen der Märkte: Globale Food- und Getränketrends

Tradition wird Mainstream

Bis 2030 werden sich traditionelle Nahrungsmittelpraktiken wie saisonales Essen, Fermentation und natürliche Konservierung von Nischeninteressen zu Mainstream- Strategien für die Widerstandsfähigkeit entwickeln. Während diese Traditionen schon lange von Enthusiasten gefeiert wurden, werden zunehmende Klimastörungen, Schwankungen der Lebensmittelpreise und das wachsende Interesse an Nachhaltigkeit zu einer breiteren Akzeptanz führen. Marken werden Techniken wie das Einlegen, Trocknen und Fermentieren wiederbeleben – nicht nur als umweltbewusste Entscheidungen, sondern als kulturell verwurzelte Lösungen, die Abfall reduzieren, die Haltbarkeit verlängern und gleichzeitig die Darmgesundheit unterstützen

Bis 2030 werden Ballaststoffe nicht nur mit Darmgesundheit assoziiert, sondern als ernährungsphysiologischer Schutzschild gegen die wachsenden Risiken durch Mikroplastik gelten.

Alex Beckett – Senioren Director, Mintel Food & Drink


Vielfalt statt “Maxxing”

Nach „Protein-Maxxing“ folgt „Fibre-Maxxing“ – eine Bewegung hin zu mehr Vielfalt, Balance und alltagstauglicher Ernährung. Getrieben wird sie durch das wachsende Bewusstsein für Darmgesundheit und die Diskussion um GLP-1-Medikamente. Proteine bleiben relevant, verlieren jedoch ihre Dominanz zugunsten eines umfassenderen Verständnisses von Nährstoffvielfalt. Verbraucher setzen zunehmend auf genussvolle, ausgewogene Lösungen – von Bowls und Samen-Toppings bis hin zu klar kommunizierten Nährstoffangaben, die gesunde Ernährung greifbar machen.

Künftig werden Marken sensorische Reize gezielter einsetzen, um Essen und Trinken wieder zu einem echten Erlebnis und nicht etwa zu einem überinszentierten Marketing-Gag zu machen.

Alice Pilkington – Principal Analyst

 

 

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