Der italienische Tomatenhersteller Mutti erreichte in Deutschland einen Umsatz von 81 Millionen Euro und lag damit zehn Prozent über dem Vorjahresniveau. Deutschland wird damit nach Italien zum zweitgrößten Markt der Gruppe und macht rund 10,4 Prozent des Gesamtumsatzes aus.
Deutschland als Wachstumstreiber
Nach Marktforschungsangaben erzielte Mutti einen wertmäßigen Marktanteil von 14,2 Prozent und verzeichnete ein Wachstum von 10,9 Prozent im Wert sowie 4,8 Prozent im Volumen. „Deutschland ist ein Schlüsselmarkt für Mutti und einer unserer stärksten Wachstumstreiber in Europa. Der deutliche Anstieg unseres Marktanteils in den vergangenen Jahren zeigt die Stärke unserer Qualitätspositionierung und das Vertrauen, das deutsche Verbraucher in unsere Marke setzen“, kommentiert Francesco Mutti, CEO von Mutti. „Mit unserer Tochtergesellschaft Mutti Deutschland GmbH sind wir nun noch besser aufgestellt, um unsere Entwicklung zu beschleunigen und langfristig in den Markt zu investieren.“
Mutti-Gruppe legt zu
Die Entwicklung spiegelt die Performance der Mutti-Gruppe wider, die das Jahr 2025 mit einem Umsatz von 777 Millionen Euro abschloss – ein Plus von 10,6 Prozent gegenüber 2024, getragen von einem Mengenwachstum von neun Prozent. Europa bleibt die Kernregion der Gruppe und steht für 77 Prozent des Gesamtumsatzes, während der Export 60 Prozent des Gesamtumsatzes ausmacht. Auch die finanzielle Position der Gruppe wurde weiter gestärkt: Die Nettofinanzposition sank auf 36 Millionen Euro.
Im Jahr 2025 verarbeitete Mutti mehr als 725.000 Tonnen Tomaten – die höchste Menge in der Unternehmensgeschichte. Unterstützt wurde dies durch industrielle Investitionen von mehr als 20 Millionen Euro. Mit Blick auf die Zukunft wird die Gruppe weiter in Wachstum investieren: Für 2026 ist ein Investitionsplan in Höhe von 42 Millionen Euro vorgesehen, als Teil eines umfassenderen Fünfjahresprogramms über 100 Millionen Euro.






