Beim Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels (BVLH) steht zum Jahreswechsel eine Personaländerung an: Franz‑Martin Rausch wird zum 31. Dezember seine Tätigkeit als Hauptgeschäftsführer des Verbandes beenden. Er bleibt weiterhin als Hauptgeschäftsführer bei der Wirtschaftsförderung des Lebensmittelhandels tätig.
Sein Nachfolger wird Philipp Hennerkes, der vom Präsidium des BVLH zum neuen Hauptgeschäftsführer gewählt wurde. Er wird dieses Amt zum 1. Januar 2026 antreten. Hennerkes war bislang Geschäftsführer des Verbandes und verantwortlich für die politische Arbeit sowie für die Medien- und Öffentlichkeitsarbeit.
„Wir danken Herrn Rausch für seine langjährige und erfolgreiche Arbeit. Mit Herrn Hennerkes setzen wir den Ausbau der modernen Interessenvertretung nun konsequent fort“, sagt BVLH-Präsident Björn Fromm.
Franz-Martin Rausch war über viele Jahre Hauptgeschäftsführer des BVLH und prägte maßgeblich die Verbandsarbeit in Berlin und Brüssel. Sein Nachfolger Philipp Hennerkes bringt Erfahrung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Public Affairs mit. Seine berufliche Laufbahn hatte Hennerkes bei der Agentur Ketchum Pleon begonnen, danach arbeitete er zwei Jahre bei der Agentur Edelman als Leiter Corporate Affairs. Mitte 2013 wechselte er zu Edeka, wo er die Position des Leiters Public Affairs übernahm. 2024 kam er schließlich zum BVLH.
Die Rolle des BVLH
Der BVLH ist als Fachverband im Rahmen des Handelsverbands Deutschland (HDE) für die „Lebensmittelfacharbeit“ zuständig. Er vertritt die Unternehmen des Lebensmittelhandels gegenüber Gesetzgebung, Behörden und Öffentlichkeit – sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene.
Zum Jahreswechsel wird sich somit das Leitungsteam des BVLH neu formieren. Während mit Rausch ein erfahrener Kopf die operative Verantwortung abgibt, übernimmt mit Hennerkes ein Kommunikations- und Politikexperte das Ruder.







