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Vion schließt Schlachthof Lingen

Der Fleischkonzern Vion schließt spätestens zum 30. April seinen Schlachthof in Lingen. Als Grund nannte das niederländische Unternehmen einen Rückgang der Schlachtungen um 30 Prozent und daraus resultierende Millionenverluste. Alle 104 Mitarbeiter werden gekündigt.

Donnerstag, 6. März 2014

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Über die Schließung hat der Vion-Vorstand die Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten bereits informiert. 2008 war der wichtigste Kunde des Zerlegebetriebs abgesprungen. Die Anzahl der Schlachtungen ging in der Folge um 30 Prozent auf wöchentlich nur noch 12.000 Schweine im Jahr 2013 zurück. Die finanziellen Verluste überschritten jedes Jahr die Millionengrenze.

Auch verstärkte Anstrengungen, im Export zusätzliche Aufträge zu generieren, konnten die entstandenen Lücken nicht schließen, teilte das Unternehmen mit. Außerdem gab es auf der Seite der Rohstofflieferanten Rückgänge: aus dem niederländischen Grenzgebiet fielen in den vergangenen Jahren mehr als 6.000 Schweine pro Woche aus.

Von der Schließung sind 104 eigene Mitarbeiter betroffen. Die Geschäftsführung will nach eigenen Angaben umgehend mit dem Betriebsrat über einen Interessenausgleich und Sozialplan verhandeln. Alle Arbeitsverhältnisse sollen beendet werden. Die Mitarbeiter haben aber die Möglichkeit, sich auf offene Stellen in anderen Konzerngesellschaften zu bewerben. Der zweite niedersächsische Betrieb in Emstek bleibt von den Problemen unberührt.

 

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