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SEPA: EU verlängert Frist für Umstellung

Die endgültige Umstellung auf den Einheitlichen Europäischen Zahlungsverkehr (SEPA) kommt später als geplant. Die Europäische Kommission will die ursprüngliche Umstellungsfrist bis zum 1. Februar 2014 um ein halbes Jahr verlängern.

Donnerstag, 9. Januar 2014

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Aufgrund der schleppenden Umstellung auf das neue SEPA-Zahlungssystem hat die Europäische Kommission beschlossen, die Übergangsfrist um sechs Monate zu verlängern. Ursprünglich sollte das europaweite Zahlungssystem SEPA (Single European Payment Area) zum 1. Februar europaweit in Kraft treten. Die Umstellung sei noch nicht weit genug fortgeschritten, um einen reibungslosen Übergang zu ermöglichen, heißt es in einer Mitteilung der EU-Kommission. Dadurch sei ein reibungsloser Übergang nicht gewährleistet, ließ der zuständige EU-Kommissar Michel Barnier in Brüssel verlauten. Dem Vorschlag der EU-Kommission müssen nun noch der EU-Rat und das europäische Parlament zustimmen.
Branchenverbände begrüßen die Fristverlängerung. So hatte etwa der Handelsverband Deutschland (HDE) bereits bei der Gestaltung der SEPA-Verordnung längere Fristen zur Umsetzung eingefordert. „Es war absehbar, dass die SEPA-Einführung bis zum 1. Februar 2014 nicht zu schaffen ist. Es ist nur folgerichtig, dass die EU-Kommission jetzt die Übergangsfrist um sechs Monate verlängern möchte“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Die Fristverlängerung ermögliche es den Unternehmen und Banken, die noch offenen Fragen mit der gebotenen Sorgfalt anzugehen.

 

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