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SEB Group übernimmt WMF und Emsa

Der Topf- und Kaffeeautomatenhersteller WMF wird von dem französischen Konzern SEB Group übernommen. Das bestätigte das Unternehmen mit Sitz in Geislingen an der Steige. Der Kaufpreis liegt bei rund 1,6 Mrd. Euro, teilte die SEB Group mit. Zuvor hatten der Konzern bekannt gegeben auch den deutschen Haushalts- und Gartenproduktehersteller Emsa zu schlucken.

Dienstag, 24. Mai 2016

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Seit 1980 hatte der deutsche Besteckhersteller zahlreiche verschiedene Besitzer aus dem In- und Ausland. Mitte 2012 hatte der US-Investor Kohlberg Kravis Roberts (KKR) WMF für 470 Mio. Euro übernommen und saniert. KKR hatte zunächst rund 72 Prozent der Stammaktien erworben und dann die restlichen Anteile zugekauft. Vor mehr als einem Jahr wurde WMF dann von der Börse genommen. Die SEB Group ist nun der neue, 100-prozentige Eigentümer der deutschen Marke.

Ähnlich wie WMF ist auch die Burgunder Blechstanzfirma (franz.: Société d’Emboutissage de Bourgogne, kurz SEB) eine Traditionsfirma. Der Konzern wurde  1857 nahe Lyon gegründet. WMF ist nicht die einzige deutsche Marke, die zum Portfolio der Franzosen gehört. Rückwirkend zum 31. Dezember hat SEB vor kurzem den Haushalts- und Gartenproduktehersteller Emsa übernommen. Darüber hinaus gehören die Haushaltsgerätehersteller Krups, Rowenta, Moulinex und Tefal zu dem Unternehmen.

 

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