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Proteinkompass 2024: Tierisch oder alternativ?

Fleisch und Milchprodukte werden vom Großteil der Deutschen regelmäßig konsumiert, dagegen spielen die Alternativprodukte eine eher untergeordnete Rolle - so ein Ergebnis aus dem "Proteinkompass 2024" vom Forum Moderne Landwirtschaft.

Dienstag, 1. Oktober 2024

Von Sibylle Menzel | Fotos: AdobeStock/vxnaghiyev

Während Milch- und Molkereiprodukte wie Fleisch- und Wurstprodukte vom Großteil der Bevölkerung regelmäßig und intensiv konsumiert werden, achten nur wenige bewusst auf den Eiweißgehalt der Lebensmittel und noch weniger halten die Verfügbarkeit pflanzlicher Alternativen für wichtig. Das hält der “Proteinkompass 2024” vom Forum Moderne Landwirtschaft fest, der gemeinsam mit den Marktforschern von Civey entstanden ist.

So bestimmt eher traditionelles Ernährungsverhalten den Lebensmittelkonsum, wobei die unterschiedlichen Proteinquellen, abgesehen von Nahrungsergänzungsmitteln und Sojaprodukten, breit genutzt werden. Käufer pflanzlicher Alternativen machen dies für ihre Gesundheit und für das Tierwohl, insbesondere bei Fleisch- und Wurstalternativen.

“Wer auf Fleisch und Milch verzichtet, sucht offensichtlich nicht zwangsläufig nach Alternativprodukten”, sagt Lea Fließ, Geschäftsführerin Forum Moderne Landwirtschaft. “Viel mehr geht es den Deutschen dabei um die Themen Gesundheit oder Tierwohl.”

Die Ergebnisse im Überblick:

  • Konsum von Fleisch- und Milchprodukten: Zwei Drittel der Deutschen essen gelegentlich Fleisch, über 80 Prozent konsumieren mindestens ein Mal wöchentlich Milchprodukte. 6 Prozent verzichten komplett auf Fleisch.
  • Bedeutung pflanzlicher Alternativen: 13 Prozent der Befragten halten pflanzliche Alternativen für wichtig, 56 Prozent messen ihnen keine Bedeutung bei.
  • Gesundheit und Tierwohl: Konsumenten, die Alternativen kaufen, tun es meist aus Gesundheits- oder Tierwohlgründen.
  • Eiweißquellen: Der Eiweißgehalt der Alternativen spielt für die meisten eine untergeordnete Rolle. Hülsenfrüchte und Eier sind häufig verwendete Proteinquellen, Sojaprodukte und Nahrungsergänzungsmittel weniger.
  • Fleisch- und Milchalternativen: Haushalte mit Kindern greifen häufiger zu Alternativen, insbesondere aufgrund von Tierwohl und Gesundheit; die regionale Herkunft ist weniger wichtig.

 

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