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Preisabsprachen: Kartellamt hat erste Bußgeldbescheide verschickt

Wegen möglichen Preisabsprachen mit Markenherstellern drohen den Handelskonzernen Edeka, Rewe, Lidl, Kaufland, Aldi und Metro Kartellstrafen in Millionenhöhe. Kartellamtssprecher Kay Weidner bestätigte der RUNDSCHAU, dass seine Behörde schon „teilweise erste Bußgeldbescheide versandt hat“. Angaben über die Höhe machte er nicht.

Montag, 9. Februar 2015

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Nach Informationen des Nachrichtenmagazins Focus soll Edeka etwa 50 Mio. Euro zahlen und die Rewe knapp 21 Mio. Euro. Aldi solle ebenfalls ein Strafgeld in zweistelliger Millionenhöhe drohen. Alle drei Konzerne wollten sich gegenüber Focus nicht äußern. Lidl und Kaufland lägen nach eigener Aussage noch keine Bußgeldbescheide vor.
Das Verfahren begann Anfang 2010 mit groß angelegten Razzien bei Händlern und Herstellern. Die Ermittlungen der Wettbewerbshüter umfassen die Sparten Süßwaren, Kaffee, Tiernahrung und Bier. Aufgrund der Komplexität laufe das Verfahren fort, ein Ende sei noch nicht absehbar, so der Kartellamtssprecher weiter.

 

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