Generic filters
Exact matches only

ifo Institut rechnet mit Rezession

Die Wirtschaftsforscher des ifo Instituts ändern ihre Prognose für das deutsche Wirtschaftswachstum und erwarten für den Winter Rezession und Inflation.

Montag, 12. September 2022

Von Sibylle Menzel | Fotos: AdobeStock/Andrey Popov

„Wir gehen in eine Winter-Rezession“, sagt Timo Wollmershäuser, Leiter der ifo Konjunktur-Prognosen. Im kommenden Jahr erwartet das Institut nun ein Schrumpfen der Wirtschaftsleistung um 0,3 Prozent, für dieses Jahr nur noch 1,6 Prozent Wachstum. Die Geldentwertung dürfte in diesem Jahr bei durchschnittlich 8,1 und im kommenden Jahr sogar bei 9,3 Prozent liegen. „Erst 2024 erwarten wir eine Normalisierung mit 1,8 Prozent Wachstum und 2,4 Prozent Inflation“, sagt er.

Im Vergleich zum Juni senkt das ifo Institut seine Wachstumsprognose für 2023 deutlich um 4,0 Prozentpunkte und erhöht die Inflationsprognose kräftig um 6,0 Prozentpunkte. Im ersten Vierteljahr könnte die Inflationsrate sogar auf etwa 11 Prozent hochgetrieben werden, da die Energieversorger vor allem zu Jahresbeginn 2023 ihre Strom- und Gaspreise spürbar an die hohen Beschaffungskosten anpassen werden. Damit gingen die realen Haushaltseinkommen kräftig zurück und die Kaufkraft sinke spürbar.

Schwere Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt erwartet das ifo Institut nicht. Der Beschäftigungsaufbau werde sich nur vorübergehend verlangsamen.

 

Jetzt Newsletter abonnieren

Bleiben Sie stets informiert

Sie möchten unser Magazin testen?

Bestellen Sie das kostenlose Probeheft!

Überzeugen Sie sich selbst: Gerne senden wir Ihnen die rundschau kostenlos und unverbindlich zur Probe!

Wir liefern Ihnen jede Woche die Top-News der Lebensmittelbranche

Der kostenfreie E-Mail-Newsletter der RUNDSCHAU für den Lebensmittelhandel