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Handelsverband bringt Coronaschecks ins Gespräch

Um die angeschlagene Konsumstimmung und die Binnenkonjunktur wieder anzukurbeln, schlägt der Handelsverband Deutschland (HDE) die Ausgabe von Coronaschecks in Höhe von 500 Euro je Einwohner vor.

Mittwoch, 29. April 2020

HDE EU-Richtlinie Regulierung LebensmittellieferketteDer Handelsverband Deutschland erwartet, dass der Einzelhandel 2019 um 2 Prozent wächst.
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Von Marcelo Crescenti | Fotos: HDE

Ein staatlicher Konsumimpuls von 500 Euro je Einwohner würde einen gesamtwirtschaftlichen Nachfrageschub von bis zu 40 Milliarden Euro auslösen, der sich durch Multiplikatoreffekte weiter verstärkt, hat der HDE ausgerechnet. Deswegen schlägt der Verband nun sogenannte Coronaschecks in Höhe von 500 Euro für jeden Bürger vor.
Starten sollte die Ausgabe der Coronaschecks laut HDE "sobald die Infektionsrisiken durch das Coronavirus beherrschbar geworden sind und sich weite Bereiche der Wirtschaft auf die Rückkehr zur Normalität vorbereiten." Wann das sein wird, ist allerdings ungewiss.
Nach dem HDE-Konzept könnten Arbeitnehmer das Geld über die Lohnabrechnung erhalten, wobei über die Anzahl der Kinderfreibeträge auch Minderjährige erfasst werden könnten. Die Finanzämter würden dann eine Erstattung an die Arbeitgeber vornehmen. Für Rentner schlägt der HDE eine Auszahlung über die Rentenkasse, für Transferempfänger über die Arbeitsämter vor. Freiberufler, Selbständige und sonstige Personen könnten die Konsumhilfe nach dem Modell der Soforthilfen für Soloselbständige beantragen.

 

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