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Exportrückgang bei Wein

Der Export an deutschen Weinen ist im vergangenen Jahr zurückgegangen. Das entspricht einem mengenmäßigen Minus von 9,2 Prozent.

Dienstag, 10. März 2015

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Im vergangenen Jahr wurden rund 1,2 Millionen Hektoliter Wein im Wert von 315 Millionen Euro ausgeführt. Rund 9,2 Prozent weniger als noch im Vorjahr. Das entspricht einem wertmäßigen Rückgang von 5,6 Prozent. Grund dafür ist laut Monika Reule, Geschäftsführerin des Deutschen Weininstituts (DWI), vor allem die unterdurchschnittliche Erntemenge des Jahrgangs 2013. Dennoch konnte über alle Auslandsmärkte hinweg der Durchschnittspreis mit 2,68 Euro pro Liter um zehn Cent im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden.

Verändertes Einkaufsverhalten

Wie Monika Reule im Vorfeld der internationalen Weinmesse ProWein in Düsseldorf betont, sind die Weinkonsumenten hierzulande viel probierfreudiger geworden. Sie schätzen das vielfältige Angebot, achten aber auch auf den Preis. „Die Verbraucher kaufen etwas mehr in den höheren Preissegmenten ein. Dadurch ist der Durchschnittspreis für einen Liter Wein im Lebensmittelhandel seit 2010 von 2,52 Euro auf 2,89 Euro im vergangenen Jahr angestiegen“, erläutert Reule.

Vor allem jüngere Konsumenten unter 29 Jahren legen Wert auf Regionalität und greifen häufiger zu deutschen Weinen. Speziell deutscher Wein wurde vergangenes Jahr im Durchschnitt für 3,11 Euro pro Liter im Lebensmittelhandel und für 6,24 Euro pro Liter im Weinfachhandel sowie beim Erzeuger eingekauft.

 

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