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EU-Kommission: Mastercard soll 570 Millionen Euro Strafe zahlen

Saftige Strafe für Mastercard: Weil der Kreditkartenanbieter jahrelang zu hohe Kundengebühren für Kreditkartengeschäfte erhoben hat, soll das Unternehmen nun 570 Millionen Euro Strafe zahlen. Das hat die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel mitgeteilt.

Dienstag, 22. Januar 2019

Kreditkartenabieter Mastercard soll 570 Millionen Euro Strafe zahlen.

Von Dominique Snjka | Fotos: iStock

Mastercard soll jahrelang überhöhte Gebühren von seinen Kunden verlangt haben. Dafür soll der Kreditkartenanbieter nun 570 Millionen Euro Strafe zahlen.
Im Mittelpunkt steht das sogenannte Interbankenentgelt. Zahlt ein Verbraucher mit Kreditkarte, zahlt die Bank des Händlers ein Entgelt an die Bank des Karteninhabers. Die Händlerbank kann die Gebühren auf den Einzelhändler übertragen, der sie wiederum auf den Verkaufspreis umlegen kann. Schlussendlich trägt die Kosten der Verbraucher – selbst wenn er nicht mit Kreditkarte gezahlt hat.
Die EU-Wettbewerbsbehörde bemängelt, dass die Regelungen von Mastercard Händler daran gehindert hätten, bessere Konditionen von Banken in anderen Mitgliedsstaaten in Anspruch zu nehmen. Dies habe zu künstlich hohen Kosten für die Kunden geführt, so eine Meldung der Nachrichtenagentur dpa.Nach den Regelungen von Mastercard mussten die Händlerbanken bis 2015 die Entgelte des Landes anwenden, in dem der Einzelhändler ansässig war. Nach Ansicht der EU-Kommission hat Mastercard mit den Vorschriften zum Interbankenentgeld bis 2015 gegen EU-Kartellrecht verstoßen.

 

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