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Dr. Oetker hält Umsatzniveau

Mit einem Umsatz von 3,7 Milliarden Euro schließen die Nahrungsmittelunternehmen von Dr. Oetker das Geschäftsjahr 2021 auf Vorjahresniveau ab. Für 2022 werden signifikante Kostensteigerungen erwartet.

Dienstag, 7. Juni 2022

Das Dr. August Oetker-Headquarter in Bielefeld.

Von Sibylle Menzel | Fotos: Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG

Die auf allen Kontinenten agierenden Unternehmen von Dr. Oetker erzielten im Jahr 2021 Umsatzerlöse in Höhe von 3,71 Milliarden Euro und blieben damit stabil gegenüber dem Vorjahr (ebenfalls 3,71 Mrd. Euro). Rund 66 % seines Gesamtumsatzes erzielte Dr. Oetker außerhalb von Deutschland.

Bei der regionalen Betrachtung spiegeln sich im Wesentlichen die Auswirkungen der Corona-Pandemie wider: Die Region Deutschland erzielte Umsätze über dem Niveau des Vorjahres. Dabei profitierte Dr. Oetker von der Einführung neuer Produkte, wodurch die insgesamt nur schleppende Erholung des Professional-Geschäfts mehr als kompensiert wurde.

Die Conditorei Coppenrath & Wiese verzeichnete im Jahr 2021 einen leichten Rückgang ihrer Umsatzerlöse um zwei Prozent. Während das Handelsmarkengeschäft in Deutschland weiter zurückging, verlief das Markengeschäft, vor allem infolge der positiven Entwicklung des strategischen Segments Blechkuchen sowie der Torten, erfreulich und entwickelte sich positiv. 

Die beiden Unternehmen Dr. Oetker und Conditorei Coppenrath & Wiese wollen trotz erheblicher Unsicherheiten und prozentual hoch zweistellig wachsenden Kosten von Rohwaren an ihren mittelfristigen Planungen festhalten, heißt es in der Unternehmensmeldung. Für 2022 wird ein Gesamtumsatz leicht über dem des abgelaufenen Geschäftsjahres erwartet, insbesondere stimuliert durch Produktinnovationen und Marktinvestitionen, sowie durch den weiteren internationalen Distributionsausbau.

Als Folge des Krieges in der Ukraine und der durch die Corona-Pandemie verursachten Verwerfungen in den globalen Lieferketten werden signifikante Kostensteigerungen erwartet, die zu Preiserhöhungen und Maßnahmen zu Kosteneinsparungen zwingen. Zielsetzung dabei sei es, möglichst wenig der Kostensteigerungen an die Verbraucher weiterzureichen.

 

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