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35.000 neue Jobs im Handel

Die Zahl der Minijobs im deutschen Einzelhandel ist weiter rückläufig. Das zeigen aktuelle Daten der Bundesagentur für Arbeit. Demnach gab es zum Stichtag 30. Juni 2012 im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt 19.000 Minijobs weniger. Gleichzeitig stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse um etwa 35.000.

Donnerstag, 24. Januar 2013

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„Damit bestätigt sich der schon seit längerem erkennbare Trend zu einem Rückgang der Minijobs im Handel weiter. Der gleichzeitige Anstieg bei den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten zeigt einmal mehr, dass Minijobs keine Vollzeitjobs im Einzelhandel verdrängen. Minijobber sind im Handel nur Ergänzung und nicht Schwerpunkt der Beschäftigung“, sagt HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth. Die Minijobs dienten vor allem der Abfederung von Spitzenbelastungen. Insgesamt ergibt sich im deutschen Einzelhandel zum Stichtag 30. Juni 2012 ein Beschäftigungszuwachs von 16.000 Arbeitsplätzen. „Der Einzelhandel nimmt seine Verantwortung als Arbeitgeber und Stabilitätsfaktor der deutschen Volkswirtschaft ernst“, so Genth weiter.

Minijobs machen laut Handelsverband Deutschland mit etwa 15 Prozent nur einen geringen Teil des gesamten Arbeitszeitvolumens im Einzelhandel aus. Mit circa 66 Prozent werde der bei weitem größte Anteil der im Einzelhandel geleisteten Arbeitsstunden durch Vollzeitbeschäftigte erbracht. Insgesamt sind im Einzelhandel drei Millionen Menschen beschäftigt. Die Branche ist damit einer der größten Arbeitgeber Deutschlands.

 

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