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Mintel-Analyse: Nachhaltigkeit hat ihren Preis

Globale Krisen und hohe Lebenshaltungskosten engen das Haushaltsbudget ein. Zwar erachten 79 Prozent der Konsumenten ihren Lebensstil für einigermaßen nachhaltig; das schmalere Portemonnaie macht es allerdings für viele schwerer, den Kauf teurerer nachhaltiger Lebensmittel zu rechtfertigen.

Dienstag, 28. Juli 2026

Foto: AdobeStock/Kate

Zwischen steigenden Lebenshaltungskosten, globalen Krisen und wachsender Skepsis verändert sich das Verständnis von nachhaltigem Konsum spürbar.

Ein paar zentrale Signale aus aktuellen Mintel-Daten:

  • 79% der Verbraucher halten ihren Lebensstil für zumindest einigermaßen nachhaltig.
  • Gleichzeitig rechnen 71% mit weiter steigenden Preisen – und hinterfragen ihre Ausgaben kritischer.
  • 60% glauben sogar, dass Marken die Klimakrise als Vorwand für Preiserhöhungen nutzen.
  • Und: 92% greifen bevorzugt zu Produkten aus Deutschland – Regionalität wird zum neuen Vertrauensanker.

Was dabei besonders relevant ist:

Nachhaltigkeit allein reicht vielen nicht mehr aus.

84% achten zwar weiterhin auf entsprechende Claims – doch der Preis rückt stärker in den Fokus. Gleichzeitig erwarten 72%, dass gesunde Produkte auch nachhaltiger sind, während 42% zertifizierten Marken stärker vertrauen.

60 Prozent der Verbraucher glauben, dass Marken die Klimakrise als Vorwand nutzen, um Preise stärker als nötig zu erhöhen. Nachhaltige Produkte müssen deshalb einen
nachvollzieh­baren Mehrwert bieten und idealerweise auch beim Sparen helfen.

Hope Banks, Research Analyst, Mintel Food & Drink

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