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Edeka Minden baut Infrastruktur für E-Ladesäulen und Bio-LNG aus

Die Edeka-Regionalgesellschaft Minden-Hannover hat nach eigenen Angaben ihre Ladesäulen-Infrastruktur an 60 Standorten ausgebaut und weitere Bio-LNG-Tankstellen in Betrieb genommen.

Donnerstag, 22. Januar 2026

Edeka Minden-Hannover betreibt nun an 204 Markt-Standorten eigene E-Ladesäulen.Foto: Edeka Minden-Hannover
E-Ladesäule

Von Mirko Jeschke

Die Edeka Minden-Hannover hat im vergangenen Jahr an 60 weiteren Standorten ihres Geschäftsgebietes die Ladesäulen-Infrastruktur ausgebaut und eigene E-Ladesäulen installiert. Nach Angaben der Regionalgesellschaft betreibt sie damit nun an 204 Markt-Standorten im gesamten Geschäftsgebiet eigene E-Ladesäulen und baut die Ladeinfrastruktur auch 2026 kontinuierlich an bestehenden Märkten und Neustandorten aus. Beim Ausbau der elektrischen Ladeinfrastruktur setzt man vermehrt auf die schnellen DC-Ladepunkte bis 150 Kilowatt. Der Strom an den E-Ladesäulen stammt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen.

Lkw-Flotte wird auf Bio-LNG umgestellt

Auch bei der eigenen Flotte treibt die Edeka Minden-Hannover den Umbau auf eine umweltfreundliche Lieferlogistik voran und stellt ihre Lkw-Flotte zu 100 Prozent sukzessive auf den klimafreundlicheren Kraftstoff Bio-LNG um. Damit die Betankung sichergestellt ist, setzt die Regionalgesellschaft auf eigene Bio-LNG-Tankstellen an ihren Logistikstandorten: Neben den bereits bestehenden Bio-LNG-Tankstellen in Lauenau, Osterweddingen, Wiefelstede, Landsberg und Mittenwalde folgt 2026 noch Freienbrink, sodass dann sämtliche Logistikzentren der Edeka Minden-Hannover mit Bio-LNG-Tankstellen ausgestattet sind.

Durch die Umstellung der Fahrzeugflotte werden rund 45.000 Tonnen CO₂ pro Jahr eingespart. Bei der Umstellung der rund 650 Lkw auf LNG-Fahrzeuge des Herstellers Iveco (Iveco S-Way LNG) kommt die Kraftstoffalternative Reefuel der Firma Alternoil aus Steinfeld (Landkreis Vechta) zum Einsatz, die aus durch Windenergie erzeugtem grünen Wasserstoff und Biomethan aus zertifizierten biologischen Abfallprozessen gewonnen wird.

Photovoltaik wird weiter ausgebaut

Im vergangenen Jahr hat die Edeka Minden-Hannover an ihren Standorten darüber hinaus 15 weitere Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) in Betrieb genommen und verfügt nun an insgesamt 126 Standorten über entsprechende Anlagen. Für 2026 ist die Installation von 30 neuen PV-Anlagen an bestehenden und neuen Märkten geplant. Zudem hat sie auf dem Dach des Logistikzentrums in Lauenau die größte Photovoltaik-Anlage auf einem Eigentumsobjekt der Edeka Minden-Hannover eingerichtet. Die Betriebsstätte in Lauenau ist damit in der Lage, insgesamt rund drei Millionen Kilowattstunden Ökostrom im Jahr zu produzieren. Das entspricht in etwa dem Verbrauch von über 600 Vier-Personen-Haushalten.

Der auf dem Dach produzierte Strom wird ausschließlich für den Eigenverbrauch in dem Logistikstandort mit 104.000 Quadratmetern Lagerfläche genutzt und deckt so an sonnigen Tagen einen Großteil des Energiebedarfs des Logistikzentrums. Die meiste Energie fließt in die Kühlanlagen für Feinkost- und Tiefkühlwaren, die Flurförderfahrzeuge, die Kommissionier-Anlage sowie die Verwaltungsbereiche. Damit leistet die Anlage einen erheblichen Beitrag zur Senkung der Energiekosten und zur Verbesserung der Nachhaltigkeit am Standort Lauenau.

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