Rewe baut sein E-Food-Angebot aus und startet die „Rewe Sofort-Lieferung“. Dafür arbeitet das Unternehmen mit Uber Eats, Wolt und Lieferando zusammen. Kunden können Lebensmittel direkt aus teilnehmenden Märkten bestellen und innerhalb einer Stunde liefern lassen.
Einkauf per App, Lieferung aus dem Markt
Zum Start ist der Service ab dem 15. September in Frankfurt am Main über Uber Eats, in Köln über Wolt sowie in Hamburg und Jena über Lieferando verfügbar. Die Bestellung erfolgt über die jeweilige App. Je nach Markt stehen zwischen 5.000 und 9.000 Artikel zur Auswahl, darunter Obst und Gemüse, Molkereiprodukte, Tiefkühl- und Convenience-Produkte.
Die Mitarbeiter im Markt stellen die Bestellungen zusammen. Die Zustellung übernimmt anschließend die jeweilige Lieferplattform. Nach Angaben von Rewe soll der Einkauf innerhalb von maximal einer Stunde beim Kunden ankommen.
„Unsere Kunden erwarten heute, Lebensmittel so unkompliziert und flexibel bestellen zu können, wie es zu ihrem Alltag passt“, sagt Clemens Bauer, Director Rewe E-Food. Die Zusammenarbeit mit den drei Plattformen schaffe zusätzliche Einkaufsmöglichkeiten für spontane Bedarfe.
Quick Commerce im Aufwind
Mit der Sofort-Lieferung positioniert sich Rewe stärker im Quick Commerce, bei dem Bestellungen innerhalb kurzer Zeit ausgeliefert werden. Das Segment soll auch in Deutschland weiter wachsen. Der Onlineanteil am Lebensmittelmarkt liege hierzulande derzeit bei rund vier Prozent liegt, während er in Ländern wie den USA, Frankreich und Großbritannien bereits 10 bis 15 Prozent erreicht.
„Kunden kaufen nicht immer nur über einen Kanal ein, sondern nutzen verschiedene Kanäle, je nach ihren persönlichen Bedürfnissen“, so Bauer. Der Lieferservice bleibt dabei ein Baustein des E-Food-Angebots, das über verschiedene digitale und stationäre Einkaufsmöglichkeiten ausgebaut werden soll.
Ausbau auf weitere Städte geplant
Noch bis Jahresende will Rewe die Sofort-Lieferung auf weitere Großstädte ausweiten. Perspektivisch soll der Service auch in kleinen und mittelgroßen Städten verfügbar sein. Als Grundlage für den Ausbau dient unter anderem der Abholservice, der bereits in mehr als 2.200 Märkten angeboten wird.






