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Rewe-Frontfrau Dunja Storck: So geht Logistik in der O&G-Abteilung

Dunja Storck ist Marktmanagerin im umsatzstärksten Rewe-Markt Deutschlands und Preisträgerin des Deutschen Frucht Preises 2026. Wie sie die Logistik des Nachfüllens täglich superschnell bewältigt, verrät sie im Kurzinterview.

Montag, 15. Juni 2026

Dunja Storck im Rewe Center Egelsbach.Foto: RUNDSCHAU/ Kausch

Von Martina Kausch

Wie bringt man ganze Wassermelonen für rund 15 Euro an die Kunden? Mit Verkostungen und Mitarbeiterinnen, die langjährige Kundenbeziehungen pflegen, sagt Dunja Storck, Marktmanagerin im vielfach ausgezeichneten Rewe Center Egelsbach. Mehr über die überzeugende Abteilung hier.

Frau Storck, die 446 Quadratmeter Ihrer Obst- und Gemüseabteilung auf Niveau zu halten und als Top-Abteilung ausgezeichnet zu werden – wie klappt das?

Es fängt bei der Logistik an. Der erste Kollege oder die erste Kollegin beginnt um 6 Uhr in der Abteilung. Allerdings räumen wir alle Nachfüllwagen im Lager bereits im 1:1-System zu den Regalen ein. Das heißt, jeder Wagen passt zu einem Regal, hat genau die Ware, die zu dem entsprechenden Regal gehört. Das spart Zeit und Energie beim Einräumen und Auffüllen.

Das heißt, für alle 760 Obst- und Gemüsesorten gibt es eine geplante Nachfüll-Logistik?

Ja. Wir haben unmittelbar neben der Abteilung ein O&G-Lager, da werden die Nachfüllwagen sofort nach diesem System vorbereitet.

Das Rewe-Center Egelsbach ist der stärkste Rewe-Markt in Deutschland. 2025 hatte die O&G-Abteilung eine Flächenproduktivität von rund 15.800 Euro pro Quadratmeter. Bei Ihnen werden also echte Mengen umgesetzt.

Vor allem zum Wochenende geht’s hier wirklich rund. An Freitagen und Samstagen haben wie zwei Mitarbeiterinnen zusätzlich in der Abteilung, die vor der Rente bei uns gearbeitet haben und nun zu den Wochenenden vor allem die Verkostungen machen. Die Kunden kennen sie und sie kennen die Kunden – dieses Vertrauensverhältnis ist unbezahlbar.

Was ist bei Ihnen besonders?

Gerade die Verkostungen und die Teilbedienung – vor allem mit eigenem Personal – sind beim Umsatz sehr hilfreich. Vor einigen Tagen hatten wir fantastische türkische Wassermelonen – aber die großen Melonen kosteten rund 14 – 15 Euro pro Stück. Wir haben die Kunden kosten lassen, der Geschmack war so überzeugend, dass die Melonen weggingen wie nichts. Der Kunde hätte sie ohne Verkostung kaum gekauft.

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