Youcook-Chef Benedikt Meuers möchte das Convenience-Image nachhaltig verändern. Drei Erkenntnisse aus dem RUNDSCHAU-Interview:
1. Jeder dritte Euro für gekühlte Fertiggerichte geht an YouCook
YouCook wächst stärker als der Gesamtmarkt – und hat einige Markenmitbewerber hinter sich gelassen. „Derzeit wird etwa jeder dritte Euro, der für gekühlte Fertiggerichte ausgegeben wird, mit YouCook erzielt”, sagt Geschäftsführer Benedikt Meuers. Wer einmal Butter Chicken oder Rotes Thai-Curry aus der Mikrowelle probiert hat, kommt offenbar wieder: Die Wiederkaufsquote liegt laut Unternehmen bei rund 60 Prozent.
2. Neue Produkte durchlaufen bis zu zwei Jahre Geschmackstest
Kein Produkt kommt auf den Markt, bevor es das Team wirklich begeistert. „Wir testen mitunter bis zu zwei Jahre, bis uns der Geschmack wirklich überzeugt.” Den Anstoß liefert ein eigener Food-Scout, der internationale Kochkurse besucht und die Street-Food-Szene beobachtet. Aktuell im Fokus: Korea-Küche und Ramen – zwei neue Sorten kommen demnächst in den Handel.
3. YouCook will das Image von Fertiggerichten neu definieren
Deutschland gilt im europäischen Vergleich als unterentwickelter Markt für frische Convenience. Meuers sieht darin eine Chance – gemeinsam mit dem Handel. International ist YouCook bereits auf Kurs: Nach Österreich, der Schweiz und Frankreich sind Dänemark und Finnland hinzugekommen, der US-Markt ist im Blick.
Die RUNDSCHAU für den Lebensmittelhandel hat mit YouCook-Chef Benedikt Meuers ein ausführliches Interview geführt. Lesen Sie dazu mehr in der September-Ausgabe der RUNDSCHAU für den Lebensmittelhandel – Sie haben noch keinen Zugang zu unserem E-Paper? Hier geht es zur Registrierung oder bestellen Sie unser Probeheft.






