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Konsum von Erfrischungsgetränken geht leicht zurück

Der Pro-Kopf-Verbrauch von Erfrischungsgetränken ist nach Berechnungen der Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke (wafg) im vergangenen Jahr um knapp zwei Prozent auf 123,3 Liter gesunken. Die Pläne zur Einführung einer Zuckersteuer bezeichnet die wafg indes als „verfehlt“.

Freitag, 31. Juli 2026

Wafg Verbrauch 2025
Foto: wafg

Von Mirko Jeschke

Der Konsum von Erfrischungsgetränken zeigte sich im Jahr 2025 leicht rückläufig. Auf Grundlage der Daten des Statistischen Bundesamtes lag der Pro-Kopf-Verbrauch nach Berechnungen der Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke (wafg) bei 123,3 Litern. Dies bedeutet ein Rückgang um 1,8 Prozent zum Vorjahr. Der langfristige Trend zu kalorienreduzierten und kalorienfreien Erfrischungsgetränken setzte sich dagegen fort.

Kalorienreduzierte und -freie Erfrischungsgetränke (light) entwickelten sich im vergangenen Jahr weiterhin positiv: Der Pro-Kopf-Verbrauch lag bei 20,2 Litern, was einem Plus von 5,8 Prozent zum Vorjahr entspricht. Insbesondere Cola und Cola-Mischgetränke (light) konnten zulegen (14,7 Liter, +6,8 %).

Die wafg hat aktuell berichtet, dass die Branche ihren versprochenen Beitrag zur Nationalen Reduktions- und Innovationsstrategie (NRI) der Bundesregierung deutlich übertroffen hat. „Das erfolgreiche Engagement der Branche bei der Zucker- bzw. Kalorienreduktion wird nicht nur vom unabhängigen Monitoring zum wafg-Branchenbeitrag verdeutlicht. Auch die offiziell erhobenen Daten bestätigen diesen eindeutigen Trend zu kalorienreduzierten und kalorienfreien Varianten bei Erfrischungsgetränken“, betont wafg-Hauptgeschäftsführer Detlef Groß.

Gerade in dieser Ausgangslage sind die Pläne zur Einführung einer Zuckersteuer zum 1. Januar 2027 aus Sicht der wafg verfehlt und nicht nachvollziehbar. „Die Unternehmen haben bei der Kalorienreduktion ihr Wort gehalten und den versprochenen Beitrag geliefert – und dies deutlich über die mit der Bundesregierung vereinbarte Zielsetzung hinaus. Dennoch werden nunmehr massive Belastungen für die überwiegend mittelständisch geprägte Branche geplant“, so Groß. Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Gesamtlage ist diese Entwicklung für die Unternehmen ein großes Risiko, für das jede Folgenabschätzung fehlt: „Gerade in der aktuellen wirtschaftlichen Situation brauchen die Unternehmen nun aber Verlässlichkeit und Planbarkeit statt zusätzlicher Steuerlasten und Bürokratieaufbau.“

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