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Run auf Melonen: Spanien schafft den Nachschub nicht

Angesichts der hohen Temperaturen stieg der Konsum an Wassermelonen bereits in der letzten Juniwoche um 21 Prozent. Mittlerweile kommt die Ware aus ganz Europa, Marokko und Brasilien.

Mittwoch, 5. August 2026

Foto: RUNDSCHAU/ Kausch

Von Martina Kausch

Spanien und vor allem die Provinz Almeria ist der Hauptlieferant  für Wassermelonen im deutschen LEH. Angesichts der aktuellen Nachfrage müssen aktuell jedoch viele Lieferanten passen. Bereits in der Kalenderwoche 26 (Ende Juni) legte jeder zweite Shopper beziehungsweise 53 Prozent der deutschen Haushalte die Frucht in ihren Einkaufskorb. Nun liefern andere Länder: Marokko, Brasilien, Costa Rica und Mauretanien sind die größten Wassermelonenlieferanten für die EU-Märkte und auch für Deutschland.

Fast 40 Prozent der aus der spanischen Provinz Almeria exportierten Wassermelonen gehen nach Deutschland. Aber laut Juan Antonio González, Präsident der Vereinigung des Obst- und Gemüsesektors der Provinzen Almería und Granada (COEXPHAL), stehen auf den Feldern nicht von einer Woche zur nächsten plötzlich 21 Prozent mehr Wassermelonen zur Verfügung.

Melonen-Zahlen

Zwischen Januar und Mai dieses Jahres verkaufte Almería 96,6 Millionen Kilogramm  Wassermelonen in der EU. Das entspricht 23,1 Prozent der in dem genannten Zeitraum auf dem Gemeinschaftsmarkt abgesetzten Gesamtmenge. Dahinter folgten Marokko mit 79,7 Millionen Kilogramm (19,0 %) und Brasilien mit 44,32 Millionen Kilogramm (10,6 %).

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