Die Branche für Schönheits- und Haushaltspflege verzeichnet 2025 ein stabiles Wachstum. Nach Berechnungen des Industrieverbands Körperpflege und Waschmittel (IKW) steigt der Branchenumsatz um 2,9 Prozent auf 35,6 Milliarden Euro.
Die Wachstumstreiber
Der Inlandsumsatz wird sich laut IKW 2025 um 5,5 Prozent auf 23,9 Milliarden Euro erhöhen. Am stärksten wachsen Produkte, die das äußere Erscheinungsbild prägen. Spitzenreiter ist die Haut- und Gesichtspflege. Sie wächst um 11,1 Prozent, gefolgt von Haarpflegemitteln, die um 8,1 Prozent zulegen. In der Haushaltspflege erzielen Spezialwaschmittel, beispielsweise für Wolle und Sporttextilien, mit einem Plus von 14,8 Prozent die höchsten Zuwächse, gefolgt von Weichspülern mit einem Plus von 5,8 Prozent.
Kosmetika werden am häufigsten im Drogeriefachhandel gekauft (53 %), gefolgt vom Fachhandel (18 %). Die größten Zuwächse verzeichnet der E-Commerce, der um 22,5 Prozent wächst und mittlerweile 7 Prozent des Gesamtmarktes ausmacht. Haushaltspflegemittel werden primär über Drogeriefachmärkte vertrieben (36 %), gefolgt von Discountern (27 %). Auch hier zeigt der Onlinehandel das stärkste Wachstum: plus 12,7 Prozent und nun 5 Prozent Marktanteil.
Export unter Druck
Während der Inlandsmarkt wächst, entwickelt sich der Export rückläufig: Das Auslandsgeschäft sinkt um 2,1 Prozent auf 11,8 Milliarden Euro. Kosmetika verlieren 1,9 Prozent, Haushaltspflegeprodukte 2,7 Prozent. Die Gründe benennt der IKW in der vorgestellten Jahresbilanz: Neben hohen Energie- und Personalkosten, die die Handlungsspielräume am Standort Deutschland einengen würden, wirke sich zunehmend auch die geopolitische Lage negativ auf die internationalen Absatzmärkte aus.







