Die Regalfläche mit Functional Food wird immer breiter, auch die Süßwarenmesse ISM hielt einige Innovationen in diesem Bereich parat. Allerdings ist der Umsatz stark vom jeweiligen Standort abhängig, betont Rewe-Kaufmann Sahin Karaaslan.
„Am besten läuft das Sortiment bei Märkten in der Nähe von Fitnessstudios. Diese Kunden haben bereits ein Bewusstsein für die Produkte entwickelt“, sagt der Händler, der sechs Märkte in der Region um Mannheim und Heidelberg betreibt. Tendenziell hätten städtische Standorte bei der Warengruppe die Nase vorn.
Langsamer Sortimentsaufbau
„Man sollte das Sortiment langsam aufbauen, um Fehler zu vermeiden“, rät Karaaslan. Wichtig sei dabei auch die Vernetzung mit Kollegen und die regelmäßige Beobachtung von Social Media. Damit erkennt man rechtzeitig, wenn ein neues Trendprodukt auftaucht.
Bei Globus in Koblenz läuft das Geschäft mit Mehrwertprodukten gut. „Ware mit Kollagen wird stark nachgefragt“, sagt Geschäftsleiter Patrick Schlüter. Wird der Preis während Promotions reduziert, laufen die Produkte besonders gut – vor allem, wenn man die Aktionsware auf dem ServiceRoboter platziert.
Dauerbrenner Protein und Glutenfrei
Protein sei ein Dauerbrenner, sagt der Händler. Dazu wächst bei Globus Koblenz der Absatz glutenfreier Produkte. Wasser mit Vitaminen und Zusätzen sind bei Globus ebenfalls ein Renner. „Am besten läuft es, wenn man ‚optimiertes Wasser‘ in eigenen Regalen platziert“, sagt Schlüter.
Mehr Informationen zum Thema bietet der Artikel „Wohlfühl-Food“ in der Februar-Ausgabe der RUNDSCHAU. Hier geht er zum kostenlosen E-Paper.






