Was landet bei den Deutschen im digitalen Einkaufskorb? Und wie gehen sie beim Online-Shopping von Lebensmitteln vor? Eine Auswertung der Bestelldaten von Flink gibt Aufschluss.
Was wird eingekauft?
Obst macht laut der Auswertung den Anfang: Bananen (5 Stück) sind das am häufigsten als erstes gewählte Produkt. Dahinter folgen die “Rettertüte” und Cherrytomaten (250g). Gemüse-Maultaschen zählen ebenfalls zu den beliebtesten Einstiegskäufen. Insgesamt umfasst ein durchschnittlicher Warenkorb 17 Artikel und kostet rund 45 Euro – samstags wächst er auf über 18 Produkte an.
Das meistgekaufte Produkt 2025: Cherrytomaten (250g) – sie landen öfter im Warenkorb als jedes andere Produkt. Der meistgesuchte Begriff in der App: Eier.
Morgens schnell, abends nebenbei
Am schnellsten wird morgens zwischen 7 und 9 Uhr über die Flink-App eingekauft – dann ist der Einkauf nach etwa 25 Minuten abgeschlossen. Nach 22 Uhr verteilt sich der Prozess über durchschnittlich 247 Minuten, weil viele ihren Einkauf über den Abend strecken. Im Durchschnitt liegen zwischen dem Öffnen der App und dem abgeschlossenen Einkauf rund 60 Minuten. – eine Zahl, die auf den ersten Blick hoch erscheint, aber zeigt: Die meiste Zeit läuft tatsächlich nebenbei.
Die aktivste Nutzungszeit liegt zwischen 15 und 19 Uhr, mit einem Peak um 16 Uhr – dann wird besonders häufig bestellt, ergänzt und umgeplant. Außerdem verzeichnet Flink deutlich mehr Bestellungen bei extremem Wetter wie Starkregen oder Hitze: Je ungemütlicher es draußen ist, desto eher bestellen die Menschen online. Die größte Einzelbestellung 2025 lag bei 1.240 Euro – ein digitaler Einkauf, der früher mehrere volle Einkaufswagen gefüllt hätte.
Im Durchschnitt sind es 27 Klicks vom ersten Produkt bis zur Bestellung. Rund 35 Prozent der Nutzer tippen gezielt Suchbegriffe ein, die anderen navigieren durch Kategorien – dort werden auch die meisten Produkte in den Warenkorb gelegt. “Das zeigt, wie unterschiedlich Menschen ihren Einkauf angehen: Die einen wissen genau, was sie wollen, die anderen entdecken beim Stöbern”, so Lucas Rietz, Managing Director bei Flink Deutschland.






