Kiwi im Dreierpack zum Probieren, vier Äpfel stoßsicher verpackt für‘s Büro – kleine Verpackungsgrößen haben die Vorteile von Handlichkeit und Übersichtlichkeit. In Zeiten tendenziell hoher Preise für Obst und Gemüse bieten sie übersichtliche Kosten und oft die Gewissheit, dass nichts zuhause zu lange lagert und womöglich verdirbt.
Was wünschen Konsumenten?
Ist das Angebot von Obst und Gemüse in kleinen Gebinden im deutschen LEH ausreichend oder wünschen sich Konsumenten mehr Auswahl? In einer exklusiv für die RUNDSCHAU für den Lebensmittelhandel durchgeführten Befragung des Marktforschungsinstituts YouGov zeigt sich bei Obst und Gemüse ein ähnliches Bild. Auf die Frage „Wie gerne kaufen Sie Obst und Gemüse in kleinen Packungsgrößen?“ antworteten 46 Prozent der Befragten in Bezug auf Obst „eher gern“ oder „sehr gern“, in Bezug auf Gemüse waren es 47 Prozent.
Interessant ist bei den Antworten, welche Altersgruppen kleine Packungsgrößen bevorzugen: Während 42 Prozent der 18- bis 28-Jährigen kleine Obst-Größen „gern“ oder „sehr gern“ kaufen, sind es bei den 80- bis 99-Jährigen 52 Prozent. Alle Altersgruppe geben zu mindestens 42 Prozent an, wenige Obstexemplare im Pack zu bevorzugen, bei Gemüse liegen die Vorlieben ähnlich.
Es gibt Luft nach oben
Was bedeutet diese positive Einstellung vieler Konsumenten hinsichtlich kleiner Mengen für Produzenten und Verarbeiter? Bei Obst halten 16 Prozent der durch YouGov Befragten das Angebot der kleinen Portionen für „überhaupt nicht“ oder „nicht“ ausreichend, 35 Prozent antworteten mit „teils teils“, hätten also bei bestimmten Obstsorten gerne ein größeres Angebot kleiner Packungen. Für Gemüse sehen die Ergebnisse nicht sehr anders aus. Obst- und Gemüseproduzenten reagieren auf Kundenvorlieben mit von Sorte zu Sorte unterschiedlichen Strategien, auch Kriterien wie Lagerungsfähigkeit, Länge der Transportwege und Marktanteile beziehungsweise Bekanntheit eines Obsts spielen eine Rolle.
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