Gedruckter Prospekt oder digitale Werbung? Seit Rewe 2023 den klassischen Handzettel abgeschafft hat, wird intensiv über seine Zukunft diskutiert. Doch die Praxis zeigt: Totgesagt ist der Handzettel noch lange nicht.
Viele Händler setzen weiterhin auf gedruckte Prospekte – häufig in Kombination mit digitalen Kanälen. Denn während Apps, Newsletter und Online-Prospekte an Reichweite gewinnen, bleibt Print für viele Verbraucher ein wichtiges Medium zur Einkaufsplanung. Das bestätigen auch aktuelle Studien und die Erfahrungen zahlreicher Handelsunternehmen.
Print und Digital – die Mischung macht’s
So verfolgt Denns BioMarkt etwa einen differenzierten Ansatz. Statt Print pauschal abzuschaffen, analysiert das Unternehmen die Wirkung seiner Werbemaßnahmen regional und zielgruppenspezifisch. Je nach Markt kommt ein unterschiedlicher Mix aus gedruckten und digitalen Maßnahmen zum Einsatz. Das Ziel: Ressourcen effizient einsetzen und gleichzeitig die bestmögliche Kundenansprache erreichen.
Auch andere Händler halten am klassischen Prospekt fest. Aldi Süd beendete einen Test zur Abschaffung des Handzettels vorzeitig, Norma bezeichnet den gedruckten Prospekt weiterhin als wichtigstes Werbemedium. Selbst viele selbstständige Händler von Rewe und Edeka verteilen ihre Handzettel nach wie vor – parallel zu digitalen Angeboten.
Warum der Handzettel trotz steigender Kosten und wachsender Digitalisierung für viele Händler und Hersteller unverzichtbar bleibt, und warum sie trotzdem eine digitale Strategie brauchen, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der RUNDSCHAU für den Lebensmittelhandel.






