Picnic setzt seinen Wachstumskurs in Deutschland fort und steigerte 2025 den Umsatz um 32 Prozent. Gleichzeitig erreichte man im Gründungsland, in den Niederlanden, erstmals die Profitabilität über ein gesamtes Geschäftsjahr. Die sei ein wichtiger Beleg dafür, dass nachhaltiges Wachstum und Profitabilität Hand in Hand gehen können, heißt es von Seiten des Unternehmens.
Insgesamt hat Picnic 2025 den Gruppenumsatz um 24 Prozent auf 1,916 Milliarden Euro gesteigert. Die Nettoerlöse stiegen von 587 Millionen Euro auf 774 Millionen Euro. In Deutschland ist der Onlinehändler durch die Expansion nach München in allen großen deutschen Metropolregionen vertreten. „Unser Wachstum in Deutschland zeigt, dass immer mehr Familien ihren Wocheneinkauf mit Picnic erledigen. Deshalb entwickeln wir unser Angebot kontinuierlich weiter und erweitern unseren Service um neue Angebote”, betont Michiel Muller, Co-Founder von Picnic. „Unser Ziel ist es, Familien den Alltag zu erleichtern und ihnen mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Leben zu schenken.“
Automatisierte Logistik
Gleichzeitig mit der Expansion in neue Liefergebiete erhöhte Picnic 2025 den Automatisierungsgrad seiner deutschen Logistik deutlich. Ende 2025 wurden bereits 18 Prozent aller Bestellungen in Deutschland über automatisierte Fulfillment-Center abgewickelt. Dieser Anteil steigt kontinuierlich weiter an. Ein wesentlicher Faktor für die künftige Skalierung ist das neue Fulfillment Center in Oberhausen, das in 2025 eröffnet wurde. Die Investitionen in den Ausbau der Automatisierung schaffen die Grundlage für deutlich effizientere Prozesse und langfristige Profitabilität. Bereits in den nächsten Jahren dürfte Deutschland gemessen an der Umsatz-Run-Rate zum größten Markt innerhalb der Picnic-Unternehmensgruppe werden.
Die Erfahrungen aus den Niederlanden stimmen Picnic auch für Deutschland optimistisch. Dort gelang innerhalb von zehn Jahren nach Marktstart der Weg zur nachhaltigen Profitabilität. In Nordrhein-Westfalen erwartet das Unternehmen in den nächsten Jahren ebenfalls die operative Profitabilität. „Ein wichtiger Baustein auf diesem Weg bleibt der weitere Ausbau des automatisierten Logistiknetzwerks. Nach Oberhausen planen wir zusätzliche hochautomatisierte Fulfillment-Center. Diese Investitionen gehen bewusst dem erwarteten Effizienzgewinnen voraus und schaffen die Voraussetzungen für die nächste Wachstumsphase“, erklärt Muller.






