Nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wird 2026 eine Apfelernte von 934.000 Tonnen erwartet. Das bedeutet ein Minus von gut 5 Prozent im Vergleich zum Zehnjahresschnitt.
Trotz der vergleichsweise niedrigen Ernteerwartung bleiben Äpfel auch 2026 das mit Abstand am meisten geerntete Baumobst in Deutschland. Sie werden bundesweit auf einer Fläche von 32.700 Hektar angebaut. Bezogen auf die Anbaufläche wird in diesem Jahr ein durchschnittlicher Ertrag von rund 28,6 Tonnen Äpfel pro Hektar erwartet.
Große regionale Unterschiede
Große Unterschiede in Menge und Qualität wird es wird es in den verschiedenen Anbaugebieten geben. Die Apfelernte im Alten Land in Niedersachen werde in diesem Jahr um rund 15 Prozent geringer ausfallen, denn es gab nicht nur Hitze sondern auch große Hagelschäden.
Am Bodensee beeinträchtigt die rund zweimonatige Trockenheit das Wachstum. Einige Sorten könnten im Herbst noch an Größe zulegen.
Üppige Ernte im Osten
In Brandenburg rechnet man dagegen 2026 mit einer üppigen Ernte. Nach Angaben des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg werden 2026 insgesamt rund 22.800 Tonnen Äpfel erwartet. Im Vorjahr waren es 16.600 Tonnen.






