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Künftig Gesundheitsstationen im Handel? Nestlé-Zukunftsstudie zeigt Szenarien

Die Menschen stellen sich pragmatisch auf neue Bedingungen ein und erwarten mehr von ihrem Essen als je zuvor.  Mentale Gesundheit wird wichtiger. Das zeigt die neue Nestlé Zukunftsstudie „Wie is(s)t Deutschland 2040?“

Mittwoch, 23. September 2026

Foto/ Loge: Nestlé

Von Martina Kausch

Gesundheitsvorsorge an professionellen Stationen im Handel? Auch solche Szenarien sind Thema der Nestlé Zukunftsstudie. Denn Klimawandel, Gesundheitsvorsorge und Künstliche Intelligenz werden grundlegend verändern, was und wie die Menschen in Deutschland im Jahr 2040 essen. In der Nestlé Zukunftsstudie „Wie is(s)t Deutschland 2040?“ wird deutlich: Menschen stellen sich pragmatisch auf neue Bedingungen ein, sind offen für neue Rohstoffe, digitale Unterstützung und individuellere Ernährungslösungen. Gleichzeitig erwarten sie mehr von ihrem Essen als je zuvor. Es soll gesundheitsfördernd, verfügbar und alltagstauglich sein, vor allem aber gut schmecken, Lebensqualität bieten und Menschen zusammenbringen.

Rolle des Handels verändert sich

Bereits heute sagen 67 Prozent: „Ich sollte mich gesünder ernähren.“ 68 Prozent erwarten, dass mentale Gesundheit künftig weiter an Bedeutung gewinnt. 44 Prozent glauben, dass viele Menschen ihre Ernährung im Jahr 2040 gezielt darauf ausrichten werden, körperlich und mental leistungsfähig zu sein. Interessant: In einer hochdigitalisierten Welt können sich 34 Prozent der Befragten vorstellen, dass sie Gesundheitsstationen im Handel zur Analyse der eigenen Gesundheitssituation nutzen – also nicht nur Arztpraxen und Apotheken sind zukünftig Anlaufstellen für Gesundheitsthemen.

Die Studie zeigt drei grundlegende Entwicklungen: Der Klimawandel beeinflusst Verfügbarkeit, Preise und Produktion von Lebensmitteln. Künstliche Intelligenz entwickelt sich vom einzelnen Werkzeug zu einem steten Begleiter, der Ernährung, Gesundheitsdaten, Einkauf und Alltagsplanung miteinander verbinden kann. Zugleich bekommt Prävention eine neue Bedeutung: Die Menschen möchten vorsorgen und ihre tägliche Ernährung bewusst nutzen, um möglichst lange gesund und leistungsfähig zu bleiben.

Essen muss schmecken

Bei aller Offenheit für Veränderung gibt es eine klare Konstante: Genuss ist nicht verhandelbar. 92 Prozent der Befragten bezeichnen Essen als wichtige Quelle von Genuss. 81 Prozent sagen, Essen sei am schönsten mit anderen. Und 78 Prozent sind überzeugt, dass Essen auch in Zukunft gut schmecken muss. In diesem Umfeld entsteht die Zukunft der Ernährung.

Daniela Wippler, Head of Consumer and Marketplace Insights & Analytics Nestlé Deutschland: „Die Studienergebnisse machen deutlich: Ernährung wird künftig vielfältiger, komplexer und stärker zur Frage von Orientierung, Vertrauen und Eigenverantwortung. Darin liegen Herausforderungen, aber auch Chancen, Ernährung der Zukunft aktiv mitzugestalten und Menschen in ihren Bedürfnissen zu unterstützen.“
Alexander von Maillot, Vorstandsvorsitzender Nestlé Deutschland: „Wir wollen die Ernährung von morgen so mitgestalten, dass sie gesünder, widerstandsfähiger und alltagstauglicher wird, ohne das zu verlieren, was gutes Essen ausmacht – nämlich Freude, Genuss und Verbindung. Neue Lösungen müssen sich daran messen lassen, ob sie Geschmack, Lebensqualität und Gemeinschaft erhalten und gleichzeitig auf veränderte Realitäten und Bedürfnisse einzahlen.”

Die Nestlé Zukunftsstudie zeigt  drei grundlegende Entwicklungen: Der Klimawandel beeinflusst Verfügbarkeit, Preise und Produktion von Lebensmitteln. Künstliche Intelligenz entwickelt sich vom einzelnen Werkzeug zu einem steten Begleiter, der Ernährung, Gesundheitsdaten, Einkauf und Alltagsplanung miteinander verbinden kann. Zugleich bekommt Prävention eine neue Bedeutung: Die Menschen möchten vorsorgen und ihre tägliche Ernährung bewusst nutzen, um möglichst lange gesund und leistungsfähig zu bleiben.

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